Aubauer: FPÖ-Forderung nach Erhöhung der Ruhestandsbezüge unverantwortlich

ÖVP-Seniorenvertreterin: Ministerrat hat bereits Aufstockung um 40 Euro beschlossen

Wien (ÖVP-PK) - Wir sind Angestellte des österreichischen Volkes. Es ist unsere Verpflichtung, zum Wohl aller Generationen zu arbeiten, für alt und jung. Ist es aber das Wohl aller, wenn Pensionen auf Kosten der Jungen erhöht werden? Natürlich wäre es schön, zehn Prozent auf die Pensionen draufzulegen - aber ohne Finanzierung ist das absolut unverantwortlich. Forderungen, die über den Regierungs-Plan hinausgehen, würden so viel kosten, dass sie in Kürze die Einsparungen der Pensions-Sicherungs-Reform auffressen, sagte heute, Freitag, ÖVP-Seniorenvertreterin Mag. Gertrude Aubauer in ihrer ersten Rede im Parlament. Die FPÖ solle nicht das Spiel "Wer bietet mehr" auf dem Rücken von Menschen, die unseren Respekt und unsere Hilfe verdienen, spielen. ****

Aubauer zitierte den Pensionsexperten Bert Rürup in der gestrigen "Presse": "Der österreichische Sozialstaat ist moderner als der deutsche." Dies sei, so die Abgeordnete, vor allem ein Erfolg der ÖVP. "In Österreich sind die Pensionen über das Jahr 2050 hinaus gesichert. Österreich hat die vierthöchste Mindestpension in ganz Europa." Natürlich könne man mit einer kleinen Pension trotzdem keine großen Sprünge machen. "Deshalb erhalten künftig die kleinsten Pensionen mehr dazu. Der Ministerrat hat deshalb zur fixen Abgeltung der Teuerung eine Einmalzahlung in der Höhe von 40 Euro beschlossen. "Das bedeutet: Mehr als die Hälfte der Pensionen soll um mehr als zwei Prozent erhöht werden."

"Auf diesem Nährboden gilt es, in den nächsten Jahren neue Verbesserungen zu züchten. Die Anzahl der über 60jährigen wird von derzeit 1,8 Millionen auf drei Millionen im Jahr 2050 ansteigen", sagte Aubauer und verwies in diesem Zusammenhang auf die christlich-sozialen Werte. "Wir brauchen Solidarität; fairen Anteil am Erwerbseinkommen für alle - aber nicht als Wahlzuckerl, sondern ehrlich finanziert. Nur so können wir den sozialen Frieden erhalten. Arbeiten wir seriös gemeinsam am Wohl für unsere ältere Generation", appellierte Aubauer abschließend an die anderen Fraktionen. (Schluss)

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