Übergewicht und Fettleibigkeit größtes Gesundheitsproblem innerhalb der EU

WHO/EU Konferenz in Istanbul fordert von den Regierungen konkrete auf Wirksamkeit geprüfte Maßnahmen

Wien (OTS) - Die weltweite Epidemie von Übergewicht und Adipositas hat die WHO in Kooperation mit der EU Kommission veranlaßt eine Ministerkonferenz mit Experten in Istanbul vom 14.-17. Nov. zu veranstalten.

Die Hauptbotschaften besagen, dass die Lebenserwartung der jungen Generation bei Weiterbestehen dieser Epidemie erstmals um mindestens 5 Jahre verkürzt sein wird. Adipositas mit Folgeerkrankungen wie Diabetes, Fettleber, Atherosklerose etc. muss als Krankheit eingestuft und als solche in Gesundheitsprogramme inkludiert werden. Besonderes Augenmerk muss auf die Erkennung und adäquate Behandlung von übergewichtigen Kindern gelegt werden. Darüber hinaus müssen konkrete wirksame Maßnahmen zur Prävention implementiert werden. Diese beinhalten Schulung und Erziehung über gesunde Ernährung und Förderung der körperlichen Bewegung. Ein konkreter Forderungskatalog wurde am 16. Nov. von ca. 500 Ministern, Delegierten und Experten feierlich verabschiedet
( http://www.euro.who.int/document/NUT/Obesity_Charter_G.pdf )

Ein 3 Jahres-Report soll die Maßnahmen der einzelnen Länder und ihre Wirkung dokumentieren. Die WHO stellt fest, dass die Adipositas Epidemie reversibel ist.

"10 x Wissenswertes über Adipositas" von der WHO finden Sie unter:
http://www.euro.who.int/document/nut/obesityconf_10things_ger.pdf

Rückfragen & Kontakt:

Univ.Prof.Dr. Kurt Widhalm
Präsident der European Childhood Obesity Group (ECOG)
Präsident des Österreichischen Institutes für Ernährungsmedizin
Tel.: 01 40400 2337
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