ÖVP gegen wirklichen Immissionschutz durch Massentierhaltung

Krismer: Unzumutbarer Gestank vielerorts muss geregelt werden

St. Pölten (Grüne) - "Während große Nutztierbetriebe in Niederösterreich zum Himmel stinken, ist die Ignoranz der Mehrheitspartei ÖVP zum Himmel schreiend", ist die Ablehnung der ÖVP zum Grünen Antrag betreffend Immissionsschutz und Rechte von AnrainerInnen großer Nutztierhaltungsbetriebe für LAbg. Dr. Helga Krismer nicht mehr nachvollziehbar. Vielerorts in Niederösterreich kämpfen AnrainerInnen und BürgerInnen für den Schutz ihrer Gesundheit, wenn Stallungen zu groß sind und der Tiergestank das Leben zur Hölle macht. Aufgrund einer möglichen "Salamitaktik" beim Stallbau muss nie das gesamte Projekt beurteilt werden.

Für LAbg. Krismer ist klar, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zu immer größeren Betrieben in Gesetzen wie Bauordnung, Raumordnung, aber letztendlich auch irgendwann in der Gewerbeordnung Rechnung getragen werden muss. "Es versteht doch niemand mehr, dass für den Betrieb eines Stehcafes mehr Auflagen vorgesehen sind als bei einem Nutztierhaltungsbetrieb. Zum Schutz von Gesundheit und Umwelt sind Lösungen endlich zu erarbeiten", wertet Krismer die Zustimmung der SPÖ sehr positiv und hofft auf Sinneswandel bei der ÖVP.

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