Frauenberger: "Bessere Jobchancen für über 23.000 Wiener ArbeitnehmerInnen!"

waff Arbeitsprogramm 2007

Wien (SPW-K) - Als Zeichen der Anerkennung der hohen Kompetenz und Effizienz des Wiener ArbeitnehmerInneförderungsfonds (waff), wertete waff - Vorstandsvorsitzende Gemeinderätin Sandra Frauenberger heute Freitag, die Tatsache, dass das Arbeitsprogramm des waff für 2007 mit den Stimmen aller Parteien beschlossen worden sei. Insgesamt können 2007 vom waff 23.400 Wiener ArbeitnehmerInnen, Beschäftigte wie Arbeitsuchende, direkt unterstützt werden.

Frauenberger: "waff steht für proaktive Arbeitsmarktpolitik"
Als einen wesentlichen Schwerpunkt im waff Arbeitsprogramm 2007 bezeichnete die waff Vorstandschefin die Fortführung der Beratungs-und Förderprogramme des waff für berufliche Weiterbildung bzw. für das Nachholen wichtiger Grundausbildungen. "Der waff steht für eine proaktive Arbeitmarktpolitik. Das heißt umfassende Unterstützung bei beruflicher Aus- und Weiterbildung zum frühest möglichen Zeitpunkt und damit für Beschäftigte, damit der Job möglichst nicht verloren geht. Denn gerade weniger gut Ausgebildete haben ein doppelt so hohes Risiko, den Job zu verlieren." Das Programm PISA Plus z.B. setzt genau hier an. Beschäftigte, die über maximal Lehrabschluss bzw. Abschluss einer Berufsbildenden mittleren Schule verfügen, fördert der waff mit bis 1100 Euro bei ihrer beruflichen Weiterbildung.

Spezialprogramme für rund 3300 Frauen und Mädchen

Speziellen Maßnahmen setzt der waff, wie auch schon in den Jahren davor, zur Unterstützung von Frauen und Mädchen. Gerade Frauen seien von Arbeitslosigkeit besonders betroffen, bzw. arbeiten oftmals in schlecht bezahlten Teilzeitjobs, um Job und Kinder unter einen Hut zu bringen, so Frauenberger. "Mit den speziellen waff Programmen z.B. für WiedereinsteigerInnen und vor allem auch mit verstärkter vor Ort Information und Beratung z.B. in Kindergärten und auf Spielplätzen, wollen wir den Frauen neue und bessere Jobperspektiven aufzeigen", unterstrich Frauenberger.

In Richtung gezielte vor Ort Information und Beratung für Wiener ArbeitnehmerInnen wird der waff auch die Zusammenarbeit mit den Bezirken verstärken und weiterentwickeln. Als besonderes Anliegen bezeichnete die waff Vorstandsvorsitzende auch die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. So nimmt Wien 2007 über den waff 12,8 Mio. Euro in die Hand, um über 5000 Jugendlichen die Chance auf eine Ausbildung zu bieten und den Einstieg in den Job zu erleichtern.

Die steigende Zahl v.a. der jungen SozialhilfeempfängerInnen zu reduzieren und ihnen echte Jobperspektiven zu bieten, bezeichnete Frauenberger generell als wesentliche arbeitsmarktpolitischen Zielsetzung."Wir müssen die Verjüngung der Armut vehement bekämpfen. Neben der Fortsetzung von Programme, wie der waff "Jobchance" wollen wir daher gemeinsam mit unseren Partnern in der Stadt Wien und im AMS - Wien mit speziellen Beschäftigungsprojekten, die über Praktikumsarbeitsplätze auf einen raschen Jobeinstieg vorbereiten sollen, auch wichtige innovative Impulse setzen. Denn Fakt ist: Diese Zielgruppe hat im Prozess der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ein besonders hohes Risiko, "unter die Räder" zu kommen."

Frauenberger abschließend: "Das Arbeitsprogramm für 2007 zeigt jedenfalls einmal mehr, dass der waff auf zweierlei Ebenen Maßstäbe setzt: Einerseits durch sein Österreich weit einzigartiges Unterstützungsangebote für Beschäftige. Andererseits durch seine "Laborfunktion" und die Fähigkeit, frühzeitig, flexibel und vor allem innovativ auf arbeitsmarktpolitische Entwicklungen zu reagieren." (Schluss)

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