Bekenntnis zum Glücksspiel-Monopol sichert Bundes-Sportförderung ab

Entscheidung des EU-Parlaments hilft Sport ungemein

Wien (OTS) - Mit Freude registrierte die ASKÖ, Österreichs größter Sport-Dachverband, dass das Europäische Parlament (EP) am Mittwoch in zweiter Lesung die Dienstleistungsrichtlinie endgültig verabschiedet und dabei Glücksspiele, einschließlich Lotterien, Glücksspiel in Spielkasinos und Wetten keine Anwendung finden. Die Mitgliedstaaten müssen bis 2010 die Richtlinie in nationales Recht übergeleitet haben.
Somit ist deutlich entschieden worden, dass eine Monopol-Stellung bei Glücksspielen möglich ist. ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer:
"Dieser Entscheid ist für den Sport existenziell wichtig und sichert uns die Bundes-Sportförderung ab. Das gilt übrigens ja nicht nur für Österreich. In vielen anderen Staaten der EU werden Glücksspiel-Abgaben für die Sportförderung oder in Skandinavien auch für die Sozialförderung verwendet. Auf diese Einnahmen müssen wir uns verlassen können, das wäre bei einer Öffnung für viele Glücksspielanbieter nicht möglich".
Der österreichische Sport, so Maurer, profitierte in den letzten Jahren enorm durch die großartige Entwicklung der Österreichischen Lotterien GmbH, die nächstes Jahr wieder ein Rekordergebnis verkünden wird. "Diese zusätzlichen Mittel sind für eine kontinuierliche Entwicklung des Sports immens wichtig, wir können damit neue Schwerpunkte setzen. Ohne diese gesicherte Basis mit einem verlässlichen Partner würden wir aber jedes Jahr zittern müssen, wie es weiter geht. Und das kann nicht das Ziel der Politik sein. Daher ist dieser Entscheid des Europäischen Parlaments ein guter, und wir können uns nur bei allen, die dazu beigetragen, herzlich bedanken."

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