FPÖ-Kurzmann: Neue Order von "Politkommissar" Schwarz (SPÖ)?

Verbotsforderung mit sowjetischem Charme: SPÖ will Burschenschaften verbieten

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich der Landesparteiobmann der FPÖ-Steiermark, Dr. Gerhard Kurzmann, über die offene Zurschaustellung sozialistischer Demokratiefeindlichkeit durch den SPÖ-Landtagsabgeordneten Hannes Schwarz. "Offenbar gefällt sich Schwarz als Politkommissar", so Kurzmann, "er wäre in Nordkorea besser aufgehoben."

Schwarz hatte am Mittwoch gefordert, Burschenschaften zu verbieten, und in diesem Zusammenhang von "Gefahren der heutigen Zeit" gesprochen.

"Dass ein SPÖ-Abgeordneter die älteste bestehende demokratische Vereinigung als Gefahr betrachtet, ist äußerst verwunderlich. Hat doch die SPÖ selbst ihre Wurzeln in der burschenschaftlichen Revolution von 1848", erinnert der freiheitliche Politiker. Namhafte Burschenschafter wie Engelbert Pernerstorfer seien offenbar in einer traditionslos gewordenen SPÖ bereits vergessen. "Inzwischen hat sich die SPÖ leider weit von Werten wie Freiheit, Vaterland, aber auch Meinungsfreiheit entfernt", erklärt Kurzmann.

"Wenn SPÖ-Schwarz behauptet, dass die Jugend auf Netzseiten der Burschenschaften mit einem angeblich nicht zeitgemäßen Menschenbild "indoktriniert" wird, ist es umso verwunderlicher, dass er kein Problem in SJ-Publikationen sieht, bei denen die Legalisierung des Drogenkonsums gefordert wird", so Kurzmann abschließend.

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