Findeis: Menschen in Grenzregionen müssen sich auch nach Schengen-Erweiterung sicher fühlen

Polizei braucht entsprechende Ressourcen

St. Pölten, (SPI) - "Mit der bevorstehenden Schengen-Erweiterung -und damit mit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu unseren EU-Nachbarn Tschechien und Slowakei - werden auf Österreich zahlreiche Herausforderungen zukommen. Derzeit herrscht ja eine äußerst kontroversielle Diskussion, sowohl auf europäischer Ebene, wie auch in Österreich und in Niederösterreich", so der Sicherheitssprecher der SPNÖ, LAbg. Hermann Findeis. "Unsere Handlungsmaxime muss es sein, dem Sicherheitsbedürfnis der österreichischen Bevölkerung zu entsprechen und dafür zu sorgen, dass auch nach einer Erweiterung die Menschen in den niederösterreichischen Bezirken entlang der Grenzen ruhig schlafen können! Es ist unsere Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten die Sicherheit in unseren Regionen zu garantieren", so Findeis.****

Immer mehr und immer schwerere Kriminalfälle stehen in Zusammenhang mit der international organisierten Kriminalität. Die Polizei kann die sich ihr stellenden Aufgaben nur dann bewältigen, wenn ausgezeichnete organisatorische und personelle Rahmenbedingungen geschaffen werden. "Daher ist es notwendig, dass im Falle der Schengen-Erweiterung an der gesamten Grenze zu unseren EU-Nachbarn die grenz- und fremdenpolizeilichen Agenden, wie die so genannte Schleierfahndung, weiter von den ehemaligen Grenzüberwachungsposten, den jetzigen Grenzpolizeistationen, mit den ursprünglich systemisierten Personalständen durchgeführt werden. Die kriminalpolizeilichen Aufgaben sollen von den Spezialisten des Landeskriminalamtes und der Sicherheitsdirektion wahrgenommen werden, damit auch international agierenden Tätergruppen das Handwerk gelegt werden kann. Außerdem soll von Fachleuten aus allen betroffenen Bereichen ein Konzept ausgearbeitet werden, damit nicht nur die Sicherheit in den Grenzregionen garantiert ist, sondern auch sozial verträgliche Lösungen für die Bediensteten erarbeitet werden", so der SPNÖ-Sicherheitssprecher. "Die Beamtinnen und Beamten der Exekutive leisten in allen Bereichen Tag für Tag großartige Arbeit. Sie müssen bei ihrem täglichen Einsatz aber mehr Unterstützung und mehr Ressourcen erhalten - das heißt mehr Personal und eine bessere Ausrüstung", so Findeis abschließend.
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