Winkler: "UNESCO - wichtige Drehscheibe für Bildung, Wissenschaft, Kultur"

Staatsekretär Hans Winkler bei den Feierlichkeiten anlässlich 60 Jahre UNESCO

Wien (OTS) - "Seit nun 60 Jahren ist die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation) eine wichtige Drehscheibe für die weltumspannenden Bemühungen zur Friedens- und Dialogsicherung durch die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur", sagte Staatssekretär Hans Winkler heute anlässlich einer Festveranstaltung im Parlament zum 60-jährigen Bestehen der UNESCO.

"Die derzeitigen Entwicklungen in der Welt stellen das multilaterale System wie auch die UNESCO vor neue Herausforderungen. Neben den aktuellen multilateralen Anstrengungen, wie die Erzielung der weltweiten Abrüstung, sind der Staatengemeinschaft neue Aufgaben, wie die Sicherung und Vertiefung von Dialogbereitschaft und gegenseitigem Verständnis zur Vermeidung von Konflikten erwachsen. Nur gelebte Wertschätzung und Akzeptanz des Anderen kann das Aufbrechen von Konflikten vermeiden", betonte Winkler.

Die UNESCO stellt aufgrund ihrer vielfältigen Programme in den Bereichen der Erziehung, Kultur und Kommunikation eine wichtige Plattform der kritischen Auseinandersetzung dar. "Auch Österreich als engagiertes Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft und Mitglied der UNESCO wird seine Tradition der Pflege des Dialogs der Kulturen und Religionen mit Nachdruck fortsetzten. Vertrauensbildung kann nur durch eine friedliche Zusammenarbeit erreicht werden", so Winkler, der in diesem Zusammenhang an zahlreiche wichtige österreichische Akzente erinnerte. So ist für nächstes Jahr ein Folgetreffen zur internationalen Konferenz "Islam in einer pluralistischen Welt" geplant, bei dem der Dialog der Kulturen und Religionen weiterentwickelt und die Rolle der Frauen in Konfliktsituationen sowie beim Wiederaufbau von Gesellschaften im Vordergrund der Diskussionen stehen soll. Winkler betonte in diesem Zusammenhang, dass die UNESCO jene Organisation sei, die besonders mit der Zivilgesellschaft zur Erreichung ihrer Ziele zusammenarbeitet.

"Neue Zugänge zur Erhaltung und Förderung des Friedens gilt es mit Umsicht auszuloten und zu nützen. Die UNESCO ist aufgrund ihrer spezifischen Aufgabenstellung in besonderem Maße dazu befähigt, im Dialog der Zivilisationen, Kulturen und Religionen eine aktive Rolle zu spielen und Entwicklungen positiv zu beeinflussen. Eine friedliche Zukunft ist in unser aller Interesse. Österreich wird sich auch in Zukunft weiterhin dafür einsetzen, dass die UNESCO ihren Auftrag mit Vision und Tatkraft erfüllen kann", so der Staatsekretär

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