Martinz: Bereinigung bei Gesellschaften schreitet voran

Endlich Schluss mit Geplänkel: Gesellschaften-Dschungel wird gelichtet. Weniger Posten, weniger Kosten durch moderne Struktur

Klagenfurt (OTS) - "Endlich kann die Zerschlagung des Gordischen Knoten bei den Landesgesellschaften beginnen. Es ist Schluss mit Lippenbekenntnissen", berichtet LR Josef Martinz heute.

Nach der ersten Sitzung der Landesholding, bei der Martinz einstimmig zum Vorsitzenden gewählt worden ist, sei nun der nächste Schritt erfolgt. "Es wurde in den letzten zwei Jahren nur herum geredet. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Alle Parteien bringen ihre Vorstellungen über die Neuordnung und die Kostenreduktion ein", erklärt Martinz.

Die Vorstände der Landesholding seien nun beauftragt, potenzielle Zusammenlegungen und Eliminierungen von Gesellschaften, Aufsichtsräten und Geschäftsführern zu überprüfen und ein entsprechendes Modell noch vor Weihnachten vorzulegen.

Zur Diskussion stehe der ÖVP-Vorschlag wonach die Gesellschaften auf 3 Bereiche (Beteiligungen, Förderungen, Kärnten Werbung/Tourismus) aufgeteilt werden und ein einheitliches Kontroll-Organ erhalten. "Mit dieser übersichtlichen Aufteilung werden klare Strukturen geschaffen und die Kosten vermindert. Wir müssen sparen und setzen daher auf die Nutzung von einheitlichen Strukturen und die Abschaffung sämtlicher Parallelkonstrukte", stellt Martinz fest.

Der KWF bleibt als unabhängiger Fonds erhalten, der organisatorisch der Landesholding unterstellt wird. Eine Besonderheit des Bereiches "Förderungen" sei bei den in Existenznöten befindlichen Kleinstunternehmen angedacht: "Zukünftig soll es auch Unterstützungen von Unternehmen mit weniger als 15 Mitarbeiter geben, zumal die Mehrzahl der Kärntner Betriebe unter diese Grenze fallen", sagt Martinz.

Die Erstellung und Einführung einer einheitlichen Gehaltspyramide über alle Gesellschaften ist ein weiteres Ziel, um die Kosten zu senken.

Die Details im Einzelnen:

· Ein leistungsfähiges Rechnungswesen sowie ein Controllingsystem über alle Gesellschaften

· Beteiligungen, Förderungen und Tourismus/Kärnten Werbung

· Alle Gesellschaften werden der Landesholding unterstellt

· Die Holding ist Eigentümervertreter in den Tochtergesellschaften

· Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds bleibt als unabhängiger Fonds bestehen, wird aber organisatorisch der Landesholding unterstellt

· Erstellung einer Gehaltspyramide über sämtliche Gesellschaften -keine Willkürverträge mehr

Vorteile der neuen Struktur:

· Weniger Posten, weniger Kosten

· Holding als Zentrale für die strategische Ausrichtung der verbleibenden Landesgesellschaften

· Transparent, modern, effizient

· Durchgängige Informationskette

· Entkoppelung der Gesellschaften von der Tagespolitik - Kein Durchgriff ins operative Geschäft

· Die politische Verantwortung bleibt über die Holding bestehen

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