SP-Schuster an VP-Ulm: Wiener Linien sind besonders sicher!

Seit Betriebsaufnahme vor dreißig Jahren keine von den Wiener Linien verursachten Unfälle auf der U-Bahn - Verfolgung von Drogendelikten fällt in die Kompetenz der Polizei

Wien (SPW-K) - Die Wiener Linien nehmen die Sicherheit ihrer Fahrgäste besonders und erfolgreich ernst. Das beweist u.a. die Tatsache, dass es seit der Betriebsaufnahme im Jahr 1976 keine von den Wiener Linien verursachten nennenswerten Unfälle mit Personenschäden bei der U-Bahn gegeben hat. Zudem sind auch die Unfallhäufigkeit bzw. Zwischenfälle beim Tram- und Busbetrieb gering. Die Fahrgäste können auf ein höchstmögliches Maß an Sicherheit bei den Wiener Linien vertrauen. Das zeigen auch internationale Untersuchungen, bei denen die Wiener Linien punkto Sicherheit bereits mehrmals ausgezeichnet wurden", replizierte Donnerstag der Sicherheitssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Godwin Schuster, auf die Kritik von VP-Gemeinderat Ulm an den Wiener Linien.

Zu der von Ulm zudem angesprochenen Drogensituation im Bereich der Einrichtungen der Wiener Linien hielt Schuster fest, dass diese in den letzten Jahren insgesamt nichts eskaliert wäre, sich allerdings der Drogendeal anders, nämlich flexibler organisiert habe. Schuster:
"Dieser geänderten Situation tragen sowohl die Wiener Polizei als auch die Wiener Linien bei ihren gemeinsamen Einsätzen gegen diese Form der Kriminalität Rechnung. Nicht nur, dass die U-Bahnaufsichtsorgane der Wiener Linien ein besonders Augenmerk auf Drogendeals richten, benützen und kontrollieren Exekutiv-Einsatzkräfte laufend die Züge sämtlicher U-Bahnlinien, patrouillieren in den Haltestellengebäuden und auf den Bahnsteigen. Bemerken MitarbeiterInnen der Wiener Linien Drogendeals verständigen sie postwendend die Polizei. Allein in deren Kompetenz fällt nämlich die Verfolgung und Festnahme von Kriminellen, hob Schuster hervor.

Die von Ulm neuerlich ins Spiel gebrachte Stadtwache, so der SP-Gemeinderat weiter, könnte ebenfalls nichts anderes als die MitarbeiterInnen der Wiener Linien tun, nämlich Drogendelikte allein der Polizei melden, aber selbst natürlich weder Anhaltungen mit Ausweispflicht noch Verhaftungen vornehmen. Laut Bundesverfassung dürfe nämlich im Bereich einer Bundespolizeidirektion keine weitere Sicherheitswache installiert werden. Schuster: "Statt mit Tartarenmeldungen über die Sicherheit bei den Wiener Linien die Fahrgäste zu verunsichern, sollte Gemeinderat Ulm besser die nun auch vom Stellvertretenden-Landespolizeikommandanten und von der Wiener SPÖ schon lange erhobene Forderung nach mehr PolizistInnen unterstützen", schloss Schuster. (Schluss)

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