ÖH-Innsbruck fordert Direktwahl der Bundes-ÖH

VfGH-Urteil untermauert Forderungen der ÖH

Innsbruck (OTS) - Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs wird von der ÖH Innsbruck zumindest als Teilerfolg gewertet. "Teile des neuen Wahlmodus wurden aufgehoben, die kritisierte unterschiedliche Gewichtung der Wählerstimmen wurde bestätigt, aber nicht als verfassungswidrig gewertet", so Michael Bauer aus dem Vorsitzteam der ÖH-Innsbruck.

"Die Aufhebung des §35a Abs. 4 macht allerdings eine neuerliche Reform unumgänglich. Die Stimmen der Studierenden etwa der Pädagogischen Akademien hätten ohne Änderung keinen Einfluss mehr auf die Mandatsverteilung in der Bundesvertretung", so Bauer.

Die HochschülerInnenschaft an der Universität Innsbruck fordert daher die Wiedereinführung der Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung.

"Nur eine Direktwahl gewährleistet, dass die Stimmen aller Studierenden gleich viel zählen. Die Ungerechtigkeiten und Unzulänglichkeiten des neuen Wahlmodus würden somit endlich wieder beseitigt. Auch ein Listenwahlrecht auf Fakultätsebene wäre wünschenswert", so Bauer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft an der Universität Innsbruck
Raphael Haag (Pressesprecher)
Tel.: +43/650 30 600 90
medieninfo@oeh.cc
http://www.oeh.cc

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0011