Frauenbeschäftigung - SP-Frauenberger: "Wien hat erfolgreich Maßnahmen gesetzt!"

Frauen-Qualifizierungsprogramme greifen

Wien (SPW-K) - "Auch wenn es die FPÖ nicht wahrhaben will: In Wien geht die Zahl der arbeitslosen Frauen weiterhin zurück und das ist auf die umfassenden Maßnahmen des Arbeitsmarktservice Wien (AMS) und des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) zurückzuführen", reagierte heute SP-Gemeinderätin Sandra Frauenberger auf Aussagen von FP-Matiasek. Diese konsequente Wiener Politik mache sich auch bezahlt: "So lag die Frauenerwerbsquote im Jahr 2005 mit 77 Prozent in Wien deutlich höher als der Österreichwert mit 62 Prozent."

Alleine 2006 investiere Wien über den waff 4,8 Mio. Euro in spezielle Programme für rund 3000 Frauen und Mädchen", so Frauenberger. Beispiele seien unter anderem NOVA - das waff Programm für WiedereinsteigerInnen sowie FRECH - Frauen ergreifen Chancen, das Beratungs- und Förderprogramm des waff für Frauen, die sich beruflich verändern bzw. im Job weiterkommen wollen. Im Frühjahr habe der waff die Beteiligung an einem neuen, speziellen Qualifizierungsprogramm für arbeitslose Frauen über 21 Jahre im Bereich Technik beschlossen. "Das AMS Programm "fit for future" soll arbeitslosen Frauen mit niedriger Grundausbildung den Weg in technische Berufe mit entsprechendem Lehrabschluss ermöglichen."

"Generell werden auch die anderen waff Programme von den Wiener Frauen gut genutzt, nämlich zu rund 60 Prozent", so Frauenberger. "Dazu zählen das waff Bildungskonto, das Förderprogramm PISA Plus, in dessen Rahmen auch der Lehrabschluss nachgeholt werden kann, oder das Programm Pflegeberufe, das arbeitsuchenden WienerInnen eine Ausbildung mit fixem Job in der Boombranche Gesundheit- und Pflege garantiert."

Dass österreichweit für Frauen vieles verbessert werden müsse, sei nicht neu: "Neben der Forcierung von Fördermaßnahmen zur beruflichen Qualifizierung von Frauen, muss die Vereinbarung von Familie und Beruf verbessert werden", unterstrich Frauenberger. "FP-Matiasek hätte aber bereits während der FP-Regierungsbeteiligung die Möglichkeit gehabt, vehement darauf zu drängen!"(Schluss)

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