VP-Feldmann: Überparteilicher Arbeitskreis zur Unterstützung der AlleinerzieherInnen

Wie viele Studien braucht es in Wien, um zu handeln?

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener SPÖ soll die Frauen nicht als unmündig hinstellen, sondern die, die Hilfe brauchen, entsprechend unterstützen. Frauen wollen ihre Lebensmodelle selber wählen können -doch dafür fehlen in Wien leider die Rahmenbedingungen", so die Reaktion von LAbg. Barbara Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, auf die von SP-Stadträtin Wehsely präsentierte IFES Studie ’Frauenbarometer 2006’.

Überparteilicher Arbeitskreis

Vor allem AlleinerzieherInnen haben es aufgrund ihrer belastenden finanziellen Situation schwer und sind oftmals armutsgefährdet. Für diese fordert Feldmann eine soziale Unterstützung in Form monatlicher Zuschüsse von der Stadt Wien. "Statt eine Grundsicherung von 800 Euro für alle, sollten Alleinerzieherinnen aber auch Alleinerzieher eine monatliche Zuzahlung erhalten." Um darüber zu beraten, sollte, schlägt Feldmann vor, unbedingt ein überparteilicher Arbeitskreis ins Leben gerufen werden.

Frauen nichts vorschreiben

Von allen Frauen, die teilzeitbeschäftigt sind, hätten laut Studie 12 % gerne eine Vollzeitbeschäftigung. "Auf diese 12 % soll sich Wehsely konzentrieren und diese unterstützen und Frauen nicht generell eine Vollzeitbeschäftigung vorschreiben", lautet die Forderung Feldmanns.

Die VP-Frauensprecherin fordert zudem von den Zuständigen der Wiener SP-Stadtregierung die Schaffung von mehr Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren, die flächendeckende Nachmittagsbetreuung in den Pflichtschulen, bessere Berufsinformation für Mädchen, sowie mehr Förderprogramme, um Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf, den derzeit nur 50 % in Wien schaffen, zu erleichtern.

Feldmann zum von der SPÖ anberaumten Wiener Budget für Frauen: "Das von der SPÖ präsentierte Budget für Frauenförderprogramme wurde nicht erhöht und zeigt, dass die Stadt Wien überhaupt keine Absicht hat, die Situation für Frauen zu verbessern - Studien, Versprechungen, aber keine Unterstützungen."

"Wie viele teure Studien braucht die Wiener SPÖ noch, um zu handeln und vor allem AlleinerzieherInnen und armutsgefährdeten Frauen stärkere Unterstützung anzubieten? Frauen wäre weit mehr geholfen, wenn die finanziellen Mittel statt in Studien in Frauenförderprogramme fließen", kritisiert Feldmann auch angesichts dessen, dass Wehsely bereits die nächste Studie angekündigt hat. "Vernünftiger wäre die Einrichtung eines überparteilichen Arbeitskreises zur Erarbeitung von nachhaltig wirksamen Unterstützungsmaßnahmen für Frauen", schließt Feldmann.

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