Belakowitsch-Jenewein zu E-Card: Schluß mit dem zusätzlichen "Körberlgeld" der Sozialversicherungsträger!

Kritik der AKNÖ ist völlig berechtigt - "Pleiten, Pech und Pannen" bei E-Card setzt sich jetzt bei der Verrechnung fort!

Wien, 16-11-2006 (fpd) - Nach den mehr als peinlichen Vorgängen rund um die Einführung der E-Card als Nachfolgesystem der jahrzehntelangen Krankenscheinverrechungen, ist nunmehr ein neuerlicher Sachverhalt an die Öffentlichkeit gekommen, der das System der E-Card Verrechnungen einmal mehr in Frage stellt. Personen, die bei mehreren Versicherungsträgern versichert sind, erhalten nur eine E-Card - müssen jedoch pro Versicherung jeweils 10Euro Serviceentgelt bezahlen. Damit werden sie zur Kasse gebeten, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erhalten, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Unabhängig vom eigenwilligen ASVG-System, wonach diese Personen mehrere Beiträge in die Sozialversicherung einzubezahlen haben, obwohl sie nur eine Leistung von jeweils einer Versicherung pro Krankheitsfall in Anspruch nehmen können, muß es doch relativ einfach administrativ zu bewerkstelligen sein, das Serviceentgelt nur für jene Versicherung einzubehalten, deren Name auf der E-Card vermerkt ist. Offenbar machen sich die Versicherungen durch die "Hintertüre" ein kleines "Körberlgeld" und niemand kann heute ernsthaft argumentieren, wofür diese jeweils zusätzlichen 10Euro wirklich verwendet werden. Dieses unstatthafte "Abkassieren" muß jedenfalls schleunigst beendet werden, so Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002