VP-Ulm: Wiener Linien sind für Sicherheit ihrer Fahrgäste verantwortlich

Flächendeckende Videoüberwachung und permanente Zugsbegleitung gefordert

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener Linien müssen sich in weitaus stärkerem Ausmaß um die Sicherheit ihrer Fahrgäste kümmern", fordert ÖVP Wien Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Ulm angesichts der Berichte über die rasant zunehmende Kriminalität, insbesondere dem Drogenhandeln in den Linien der Wiener U-Bahnen.

"Wie die Realität zeigt, ist das Projekt ’Help U’ zwar ein gut gemeinter Anfang, reicht aber bei Weitem nicht aus, um dem Problem Herr zu werden. Es muss rasch eine permanente Zugsbegleitung und eine flächendeckende Videoüberwachung von den Wiener Linien eingerichtet werden. Es gibt schon jetzt über tausend Kameras in den U-Bahn Stationen, die aus unverständlichen Gründen zur Zeit nur auf Monitore übertragen werden, ohne das Bildmaterial aufzuzeichnen und für zumindest 48 Stunden zu speichern", so Ulm.

Die Kriminalität werde mobiler, daher werde es erforderlich sein, meint Sicherheitssprecher Ulm, die Sicherheitsmaßnahmen nicht nur auf einige wenige Orte zu konzentrieren, sondern das gesamte Netz, insbesondere das der Wiener U-Bahnen, in ein permanentes Überwachungskonzept einzubeziehen.

Darüber hinaus dürften die Sicherheitsmaßnahmen nicht allein der Polizei überlassen werden. Dies komme, so Ulm, einer Flucht aus der Verantwortung gleich. Schließlich seien sie für die Sicherheit ihrer Fahrgäste verantwortlich. "Wenn die Wiener Linien nicht im Stande sind, sich hier stärker zu engagieren, so sollten sie doch bei ihrer roten Stadtregierung vorstellig werden und die Forderung der ÖVP nach Rekrutierung einer Stadtwache unterstützen. Eine solche wäre eine ideale Ergänzung zur Mannschaft der Wiener Linien und der Polizei. Im Sinne der Benutzer der Wiener Linien ist hier rasches Handeln angesagt", schließt Ulm.

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