Matiasek zu Wehsely: Wiener Politik trägt die Hauptverantwortung für die "neue Armut" in der Bundeshauptstadt!

Wiener Wirtschaftsstandort hinkt den anderen Bundesländern hinterher - einzig bei den schlecht bezahlten "Mc Jobs" liegt Wien überdurchschnittlich gut!

Wien, 16-11-2006 (fpd) - Wenn Stadträtin Sonja Wehsely heute das Hauptproblem der Frauenarmut in der Teilzeitarbeit sieht, so sei sie daran erinnert, daß gerade die Bundeshauptstadt mit ihrer katastrophalen Wirtschaftsstandortpolitik die Hauptverantwortung für diese Entwicklung trägt, so heute LAbg GR Veronika Matiasek vor dem Hintergrund der neuesten IFES-Studie, die von Wehsely heute präsentiert wurde.

Die Arbeitsmarktstatistik zeige, daß Wien seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Dr. Michael Häupl im Jahre 1994 über 20.000 Arbeitsplätze verloren habe. In allen anderen Bundesländern wurden im selben Zeitraum 243.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Auch bei den aktuellen Daten zeige sich, daß sich die Beschäftigung in Wien - trotz des zarten Wirtschaftsaufschwungs - weit schwächer entwickle, als im Österreichdurchschnitt. Der Wiener Arbeitsmarkt bilde mit einem Plus bei den Beschäftigten von 1,2% auch im 3.Quartal 2006 das Schlußlicht unter allen Bundesländern.

Überdurchschnittlich entwickeln sich in Wien lediglich die sg. "Mc-Jobs", die gerade jene Ursache dafür sind, daß sich eine rasch wachsende "neue Armut" in unserer Stadt entwickle. Diese "geringfügigen Beschäftigungen" mit schlechter sozialer Absicherung manifestieren genau jenes Problem, das Wehsely heute bei ihrer Präsentation der IFES-Studie angesprochen hat. Die Wiener Stadtregierung müsse sich also selbst bei der Nase nehmen und aktiv und offensiv dieser Entwicklung entgegenarbeiten. Die derzeitige SPÖ-Politik mit ihren verzopften ideologischen Scheuklappen werde jedenfalls nicht zum gewünschten Ergebnis führen, so Matiasek abschließend. (Schluß) jen

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