Lenzing: Pühringer-Schwenk auf SPÖ-Kurs

Winterauer vermisst konkrete Lösungsansätze und drängt auf nationalen Gipfel

Linz (OTS) - "Es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass Landeshauptmann Pühringer jetzt auf die Linie von SPÖ-Landeschef Erich Haider umschwenkt und ebenfalls gegen einen Verkauf der Lenzing AG ans Ausland und für eine österreichische Eigentümerschaft auftritt. Offensichtlich hat erst eine Serie von Wahlniederlagen für die ÖVP den Meinungsumschwung bei Pühringer ausgelöst", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer fest. "Pühringer springt jetzt auf den Zug auf, sagt aber nicht, wo die Reise hingehen soll", vermisst Winterauer allerdings konkrete Lösungsansätze beim Landeshauptmann.

Bisher habe Pühringer bekanntlich zum Ausverkauf heimischer Betriebe meist geschwiegen. "Für die Haltung, die er jetzt in Sachen Lenzing einnimmt, hat er Erich Haider sogar wiederholt kritisiert und öffentlich gescholten", so Winterauer.

Der SP-Landeschef war bereits Ende Oktober massiv gegen einen Lenzing-Verkauf ans Ausland aufgetreten und hatte die Sicherung der Lenzing AG als österreichisches Unternehmen als nationales Wirtschaftsanliegen bezeichnet. "Appelle über die Medien sind zu wenig. Erich Haider hat im Oktober sofortige gemeinsame Sicherheitsmaßnahmen und einen nationalen Gipfel auf höchster Ebene zwischen Bundes- und Landesregierung bzw. BA/CA-Spitze gefordert. Pühringer ist eingeladen, gemeinsam mit der SPÖ einen derartigen Gipfel ehebaldigst einzufordern!", so der SP-Landesgeschäftsführer.

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