Grüne Wien: Frauenbarometer bestätigt Forderung nach mehr existenzsichernden Jobs

Vana: "Es muss mehr Mittel für frauenspezifische Maßnahmen am Arbeitsmarkt geben"

Wien (OTS) - "Das heute präsentierte IFES-Frauenbarometer bestätigt, dass die Lage der Frauen in Wien nicht so rosig ist, wie die Sozialdemokratie jahrelang glauben machen wollte", sagt die Frauensprecherin der Grünen Wien, Stadträtin Monika Vana. "Was die Grünen seit Jahren aufzeigen, wird durch die Studie jetzt offensichtlich: Nur 40 Prozent der Frauen in Wien können von ihrem Einkommen gut leben, das bedeutet, dass 60 Prozent der Frauen ein zu niedriges Einkommen haben", so Vana. Die Nachteile von Teilzeitarbeit, geringfügiger Beschäftigung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes schlagen bei den Fraueneinkommen voll durch. "Besonders Frauen sind von steigender Armut betroffen", warnt Vana, "das macht einmal mehr die Einführung einer bedarfsorientierten Grundsicherung notwendig".

Zur Verbesserung der Lage der Frauen in Wien fordert Vana mehr Mittel für frauenspezifische Maßnahmen am Arbeitsmarkt, die Koppelung der Wiener Wirtschaftsförderung an Frauenförderpläne in Betrieben und die Ausweitung der WAFF-Programme für atypisch Beschäftigte.

"Doch auch die Männer müssen verstärkt in die Pflicht genommen werden", sagt Vana und setzt sich für die Förderung der Väterkarenz und die Einführung eines Papa-Monats für Bedienstete im öffentlichen Bereich ein. "Wien könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen", so Vana abschließend.

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