BR-Präsident Kneifel zu Besuch in Bulgarien Unterstützung für engere Kooperation der Donauhäfen

Wien (PK) - Beeindruckt von der professionellen Vorbereitung des baldigen EU-Beitritts Bulgariens zur Europäischen Union zeigte sich Bundesratspräsident Gottfried Kneifel am Ende seines zweitägigen Besuchs in Sofia. Kneifel war dabei nicht nur mit Parlamentspräsident Georgi Pirinski, Staatspräsident Georgi Parvanov, Premierminister Sergei Stanishev, Außenminister Ivailo Kalfin und Vizeministerin Daniela Nikiforova zusammengetroffen, sondern er besuchte auch den ehemaligen Premierminister Simeon. Ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Ausschüsse für Außenpolitik und Europäische Integration des bulgarischen Parlaments rundete das umfangreiche Besuchsprogramm ab.

Auf großes Interesse stieß Präsident Kneifel mit seinem Anliegen einer engeren Kooperation österreichischer und bulgarischer Donauhäfen. Die Wasserstraßen seien eine wichtige ökologische Verkehrsalternative und müssten viel mehr genützt werden, betonte Kneifel. Im Gegensatz zur Straße und zur Schiene könnte man die Wasserstraßen mit wenig Investitionen besser nutzbar machen. Außerdem seien deren Kapazitäten derzeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Seitens seiner bulgarischen Gesprächspartner wurde dem Bundesratspräsidenten Unterstützung zugesagt, die Hafenkooperationen zu intensivieren.

Präsident Kneifel thematisierte aber auch sein persönliches Engagement, den gesamten Limes, die ehemalige Grenze des Römischen Reiches, zum UNESCO-Weltkulturerbe zu erheben, nachdem der in Deutschland liegende Limes-Abschnitt zwischen Rhein und Donau bereits im Vorjahr zum Weltkulturerbe ernannt worden war. Diese ehemalige Militärgrenze könnte nun ein einigendes Band und ein Friedensdenkmal in Europa werden, so die Intentionen Kneifels. Dadurch würden sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Europa sowie kulturelle, wirtschaftliche und touristische Chancen eröffnen, erwartet sich Kneifel. (Schluss)

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