Alcatels Beitrag zur 125jährigen Geschichte des österreichischen Festnetzes

Wien (OTS) - Das österreichische Telekommunikationsnetzwerk ist
125 Jahre alt. Alcatel schenkt diesem Jubliäum Beachtung, indem es seine Vorreiterrolle der letzten Entwicklungen (VoIP, IPTV) aufzeigt und auch seine Verbindung zum historischen Beginn dieses Netzwerks feiert.

Zu Beginn der Entwicklung des Festnetzes steht die Übertragung von Sprache im Vordergrund und wurde dann später durch Datenübertragung ergänzt- Alcatel war mit dabei. Jahre später erlebt das Festnetz eine neue Belebung durch die Nutzung von IP (Internet Protocol) und es entstehen Services wie VoIP oder IPTV - Alcatel ist auch bei den jüngsten Entwicklungen am Festnetzmarkt ein wichtiger Innovator im Bereich Technologie und Anwendungen.

Die Geschichte des Festnetzes beginnt in Österreich 1881. Bereits 1876 präsentiert Franz Nissl, Mitbegründer des Unternehmens "Czeija & Nissl", aus dem später Alcatel Austria hervorgeht, erstmals öffentlich in Österreich eine neue Form der Informationsübertragung -die Telephonie.

Im Jahre 1877 konstruiert Nissl einen Telephonapparat und zeigt dessen Funktionsfähigkeit im Physikalischen Institut der Wiener Technischen Hochschule einem Professorenkollegium. 1882 - 1884 leitet Franz Nissl das erste Fernsprechnetz der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1889, als die Aufmerksamkeit des Staates am Telephonverkehr steigt, werden von der "Post-Oekonomie-Verwaltung" vier "Zentralumschalter" (Telephon-Vermittlungszentralen) und 150 Mikrophon-Garnituren bei "Czeija & Nissl" gekauft. Damit hatte sich das Unternehmen als Lieferant der Post für Telekommunikationsanlagen etabliert und seine Marktführerschaft im österreichischen Festnetz begründet.

Weitere Meilensteine in der österreichischen Geschichte des Festnetzes, welche von Alcatel Austria mitgetragen wurden, waren die Entwicklung des ersten Koordinatenschalteramtes (1957), die Errichtung des österreichweiten Metropolitan Area Netzwerkes (MAN) und die Errichtung des ersten synchronen, optischen Übertragungsnetztes, SDH, (1992). Der entscheidende Schritt von der Sprache (schmalbandig) hin zu breitbandiger Festnetzkommunikation wurde 1998 mit der Einführung von ADSL vollzogen. Mit der Markteinführung von IPTV wurde ein weiterer Meilenstein in Österreich gesetzt. Alcatel Austria, als Marktführer im Bereich Breitbandkommunikation, lässt es dabei aber nicht bewenden und arbeitet bereits an neuen Impulsen für das "junggebliebene" Festnetz.

Das Zusammenwachsen von Kommunikation und Unterhaltung, das Erobern des Wohnzimmers durch diese neuen Telekom-Dienste und der Trend zur Erstellung von "user generated content" -Multimedia-Inhalte die vom Endbenutzer erstellt und über Telekom-Netze anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden können -stellen Netzbetreiber vor neue Herausforderungen.

Interaktive Dienste, wie z.B. IPTV führen zu einem erhöhten Bandbreitenbedarf - nicht nur im Download sondern auch im Upload für z.B. user-generated content. Daher hat weltweit ein Aufrüsten der Festnetzinfrastrukturen begonnen. Alcatel arbeitet sowohl international als auch lokal an entsprechenden Netzkonzepten. Gemeinsam mit führenden Netzbetreibern wird Glasfaser näher zum Endkunden gebracht - fibre to the most economical point" und die Umstellung auf All-IP Netze vorbereitet, um die Komplexität zu verringern und neue Multimediadienste verfügbar zu machen.

Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die benötigte Infrastruktur, sondern auch die entsprechenden Applikationen wie IPTV, VOIP oder Video Chat, welche das Festnetz für den Endnutzer attraktiv machen. Das Festnetz hat, allen Unkenrufen zum trotz, nicht nur eine eindrucksvolle Vergangenheit sondern auch eine spannende Zukunft. Alcatel wird auch diese als Trendsetter mitgestalten.

Über Alcatel

Alcatel liefert Kommunikationslösungen für Netzbetreiber, Diensteanbieter und Unternehmen, damit diese für ihre Kunden oder Mitarbeiter Sprach-, Daten- und Video-Anwendungen bereitstellen können. Alcatel nutzt seine führende Stellung bei Festnetzen und breitbandigen Mobilfunknetzen sowie bei Anwendungen und Diensten, damit seine Partner und Kunden eine anwenderorientierte Breitbandwelt errichten können. Alcatel ist mit 58.000 Mitarbeitern in über 130 Ländern aktiv und erzielte 2005 einen Umsatz von 13,1 Mrd Euro. Weitere Informationen über Alcatel sind im World Wide Web unter folgender Adresse zu finden: http://www.alcatel.com/

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