ARBÖ: Zahlreiche Alpenpässe sind bereits "dicht"

Wintersperren dauern bis ins Frühjahr 2007 an

Wien (OTS) - Wie jedes Jahr im Oktober und November traten in den vergangenen Tagen die ersten Wintersperren der Alpenpässe in Kraft. Zahlreiche Ausflugsstrecken sind damit nicht mehr befahrbar. Wie der ARBÖ-Informationsdienst meldet, bleiben die folgenden Alpenpässe voraussichtlich bis ins Frühjahr 2007 für den Verkehr gesperrt.

Die Sperren in Österreich im Detail:
* Großglockner Hochalpenstraße, zwischen Heiligenblut und Bruck
* Maltatal Hochalpenstraße, zwischen Kölnbrain und der Mautstelle * Nockalmstraße, zwischen Ebene Reichenau und Innerkrems
* Sölkpass, zwischen Gröbming und Murau
* Silvretta Hochalpenstraße, zwischen Galtür und Partenen
* Stallersattel, zwischen Fraktion Erlsbach und Grenze Italien
* Timmelsjoch, zwischen Obergurgl und Moos/Passeier

Wer nach Italien fährt kann folgende Pässe nicht mehr überqueren:
* Gavia Pass, zwischen Ponte di Legno und Bormio
* Großer Sankt Bernhard Pass, zwischen Martigny und Aosta
* San Bernadino Pass, zwischen Splügen und Mesocco
* Stilfserjoch, zwischen Fraktion Erlsbach und Trafoi
* Timmelsjoch, zwischen Obergurgl und Moss/Passeier
* Umbrail Pass, zwischen Zernez und Bormio

In der Schweiz sind neben dem Gavia, dem Großen Sankt Bernhard-Pass, dem San Bernadino und dem Umbrail Pass unter anderen die folgenden Straßenverbindungen gesperrt:
* Furka Pass, zwischen Andermatt und Brig
* Grimsel Pass, zwischen Innerkirchen und Gletsch
* Klausen Pass, zwischen Altdorf und Lintdal
* Nufenen Pass, zwischen Airolo und Ulrichen
* Pragel Pass, zwischen Schwyz und Glarus
* Sankt Gotthard-Pass, zwischen Andermatt und Airolo
* Susten Pass, zwischen Innertkirchen und Wasen

Auch in Frankreich ist der Restefond/La Bonette Pass, zwischen Barcelonette und Isola bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt, berichtet der ARBÖ-Informationsdienst. Einige bekannte Paßstrassen, unter anderem das Hahntenjoch oder der Albulapass sowie der Col de Galibier sind zwar noch frei. Sollte der Winter, den von einigen heiß ersehnten Einzug in die Alpengebiete halten, kann sich die Situation sehr rasch ändern. Daher empfiehlt es sich für eine Fahrt in höher gelegene Gebiete auf jeden Fall Schneeketten mitzunehmen. Gerade Ski-Urlauber sollten das Fahrzeug "wintersicher" machen. "Auch wenn es bei der Anreise nicht schneit sollte man bedenken, dass man nie wissen kann, ob das Wetter auch bis zur Abreise so bleibt", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider
Tel.: (++43-1) 89121-7
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