Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs AG startet Kapitalerhöhung

Wien (OTS) - Auf Basis der einstimmigen Beschlussfassungen der außerordentlichen Hauptversammlung der Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs-Aktiengesellschaft vom 2. November 2006 beabsichtigt die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung mit der Ausgabe von bis zu 51.680.000 neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu starten.

Austrian Vorstandsvorsitzender Mag. Alfred Ötsch zum beabsichtigten Launch der Kapitalerhöhung: "Mit dem frischen Kapital werden wir unsere Ertragskraft und Kapitalstruktur nachhaltig stärken und die Sanierung der Austrian Airlines Group konsequent beschleunigen, um mit profitablem Wachstum auf Gewinnkurs zurückzukehren. Wir sind als Osteuropa-Spezialist und Marktführer in dieser Region im europäischen Wettbewerb strategisch sehr gut positioniert und werden alles daran setzen, dass sich unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter über die Performance unseres Unternehmens freuen."

Als finanztechnische Maßnahme erfolgte am 8. November 2006 auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses eine vereinfachte Kapitalherabsetzung gemäß §§ 182 ff. AktG, wodurch sich der anteilige Betrag am Grundkapital je Aktie von EUR 7,27 auf EUR 3,00 reduziert. Damit wurde das Grundkapital von bisher EUR 247.180.000 um EUR 145.180.000 auf EUR 102.000.000 reduziert.

Der Hauptaktionär ÖIAG und die im Österreich-Syndikat vertretenen Aktionäre haben erklärt, bei der Kapitalerhöhung mitziehen zu wollen und ihren Anteil von insgesamt 50% plus eine Aktie zu halten.

Die Eckdaten der beabsichtigten ordentlichen Kapitalerhöhung im Überblick

  • Angebot und Volumen bis zu 51.680.000 Stück neue Aktien
  • Bezugs- und Angebotsfrist 16. November bis 1. Dezember 2006
  • Maximaler Bezugs- und Angebotspreis EUR 8,12 pro Aktie
  • Handel der Bezugsrechte 23., 24. und 27. November 2006
  • Preisfindung mittels "at market bookbuilding"
  • Bezugsverhältnis 8 neue Aktien für je 5 alte Aktien
  • Global Coordinator Merrill Lynch
  • Joint Bookrunners Bank Austria Creditanstalt, Merrill Lynch
  • Notierungsaufnahme voraussichtlich ab dem 5. Dezember 2006

Die bisherige Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2006 eines bereinigten EBIT, das besser als im Vorjahr ausfallen wird, bleibt aufrecht. Der im bereinigten EBIT nicht enthaltene Restrukturierungs-aufwand aus der notwendigen Sanierung der Langstrecke in Höhe von ca. EUR 87 Mio., von dem rd. EUR 16 Mio. bereits in der Bilanz rückgestellt sind, wird das unbereinigte EBIT im Saldo mit ca. EUR 71 Mio. belasten. Das unbereinigte EBIT wird damit voraussichtlich deutlich negativ ausfallen.

Die aus der ordentlichen Kapitalerhöhung erhaltenen finanziellen Mittel sollen für die Steigerung der Ertragskraft in den Kernverkehrsgebieten, für erforderliche Qualitätsinvestitionen, für weitere Schritte in der Flottenharmonisierung, für die grundlegende Sanierung und Neupositionierung der Langstrecke sowie zur Stärkung der Kapitalstruktur verwendet werden.

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