BZÖ-Petzner: Wird FPÖ Müttergeld-Antrag des BZÖ zustimmen?

Abstimmungsverhalten zu BZÖ-Initiativantrag Nagelprobe für FPÖ - "Da werden wir sehen, ob der FPÖ unsere Mütter etwas wert sind"

Klagenfurt (OTS) - Der stellvertretende Bündnisobmann und geschäftsführende BZÖ-Landesparteiobmann von Kärnten, Stefan Petzner, fordert heute die FPÖ auf, in der kommenden Nationalratssitzung dem BZÖ-Initiativantrag zur österreichweiten Einführung des Müttergeldes nach dem Vorbild Kärntens zuzustimmen. Dies sei eine Nagelprobe für die FPÖ, habe diese doch das von Jörg Haider umgesetzte Kärntner Modell des Müttergeldes in ihr Wahlprogramm übernommen.

"Wenn die FPÖ schon unsere Ideen übernimmt, gehe ich davon aus, dass sie selbstverständlich auch im Parlament unserem Antrag auf Einführung des Müttergeldes zustimmt. Da werden wir sehen, ob die FPÖ das hält, was sie verspricht und wirklich ein Herz für die Pensionisten hat und ob ihr unsere Mütter etwas wert sind", so Petzner.

Zu den heutigen Ausführungen der grünen Familiensprecherin Mandak bemerkte Petzner lediglich, dass das Kärntner Sozialpaket bestehend aus Müttergeld, Babygeld, Gratis-Kindergartenjahr und Förderung der mobilen Tagesmütter auf breiten Konsens unter den Kärntner Parteien gestoßen sei, auch der Kärntner Grünen. Außerdem verweist Petzner darauf, dass die Kärntner Grünen die Grundsicherung in Form des SPÖ-Modells der Mindestsicherung kategorisch ablehnen, wie die grüne LAbg. Lesjak heute via "Kleine Zeitung" mitteilte. "Die grüne Bundespartei hat scheinbar keine Ahnung davon, welche Politik ihre Kärntner Landespartei verfolgt", so Petzner. Außerdem habe Mandak keine korrekte Kenntnis vom Müttergeld-Modell des BZÖ, dieses gelte nämlich bereits für Mütter, die mindestens ein Kind großgezogen haben.

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