Alle Voraussetzungen für die zügige Durchführung der Kapitalerhöhung geschaffen

Wien (OTS) - Die in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 2. November 2006 einstimmig gefassten Beschlüsse, die die Grundlage für die Durchführung einer Kapitalerhöhung bilden, wurden vom Firmenbuchgericht am 8. November 2006 ordnungsgemäß eingetragen. Austrian Airlines Aktionär Rupert-Heinrich Staller, gab zu den Beschlussfassungen der außerordentlichen Hauptversammlung Widerspruch zu Protokoll. In Folge eines zwischen Austrian Airlines und Rupert-Heinrich Staller erzielten gemeinsamen Verständnisses nimmt Rupert-Heinrich Staller die von ihm erhobenen Widersprüche gegen die in der Hauptversammlung vom 2. November 2006 gefassten Beschlüsse zurück und verzichtet auf die Einbringung einer Anfechtungsklage. Das zwischen dem Austrian Vorstand und Rupert-Heinrich Staller erzielte Verständnis umfasst unter anderem folgende Punkte:

Die Austrian Airlines, als vertrauensvoller Partner der österreichischen Banken, bemüht sich intensiv, einen aktiven Beitrag der Banken zur nachhaltigen Verbesserung der Kapitalstruktur zu erreichen, mit dem erklärten Ziel den Zinsendienst weiter zu optimieren.

Als äußeres Zeichen der Verbundenheit mit dem Unternehmen und als Symbol des Vertrauens in die Wirksamkeit der Maßnahmen zur zukunftsträchtigen Stärkung des Unternehmens werden alle Mitglieder des Vorstandes sowie der Vorsitzende des Aufsichtsrates, wie auf der a.o. Hauptversammlung zugesagt, je mindestens 10.000 Aktien bei der kommenden Kapitalerhöhung persönlich erwerben.

Im Rahmen einer mit dem Betriebsrat zu vereinbarenden Prämienregelung wird im Unternehmen ein attraktives, steuerlich begünstigtes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, mit dem Ziel möglichst viele Mitarbeiter zu Aktionären zu machen, umgesetzt werden.

Der Vorstand wird bei der nächsten Hauptversammlung den Punkt "Wahlen in den Aufsichtsrat" auf die Tagesordnung setzen, um die Wahl eines international anerkannten und versierten Finanzexperten im Sinne des österreichischen Corporate Governance Kodex zu ermöglichen.

Im Rahmen der Gespräche haben sich der Vorstand und Rupert-Heinrich Staller auch darauf verständigt, dass ein einzigartiges Anreizprogramm es insbesondere für Publikumsaktionäre sehr attraktiv machen soll, bei der kommenden Kapitalerhöhung Aktien zu erwerben: jeder Zeichner hat Anspruch auf einen Preisabschlag, unabhängig davon, ob die Aktien im Rahmen des Bezugsangebotes oder des Angebots erworben werden. Der Preisabschlag wird wie folgt berechnet: 10% vom endgültigen Bezugs- und Angebotspreis für bis zu 1.000 junge Aktien und 5% vom endgültigen Bezugs- und Angebotspreis für jede weitere junge Aktie, bis zu einer Zeichnung von 2.000 jungen Aktien. Bei einer Zeichnung von mehr als 2.000 Aktien steht für jene jungen Aktien, die über die Stückzahl 2.000 hinaus gezeichnet werden, kein Preisabschlag zu. Für die Inanspruchnahme dieses Angebots, das für alle Zeichner von jungen Aktien, einschließlich institutioneller Investoren und Mitglieder des Syndikats gelten soll, bestehen keine Mindesthaltefristen.

Mit dem erzielten Verständnis ist es gelungen, aus der heiklen Situation des Widerspruchs eine Win-Win Situation zu machen und alle Voraussetzungen für die zügige Durchführung der Kapitalerhöhung zu schaffen.

CEO Alfred Ötsch Rupert-Heinrich Staller +43 5 1766 1231 +43 699 1432 4420 Rechtlicher Hinweis

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