Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich (SWV) zur EU-Dienstleistungsrichtlinie: Künftige Bundesregierung muss Klein- und Mittelbetriebe schützen

SWV fordert Möglichkeit der effektiven Rechtsdurchsetzung und strenge Kontrollen

Wien (OTS) - Nach wie vor skeptisch zeigte sich KR Ernst Graft, Vorsitzender der Sparte Gewerbe und Handwerk im SWV, über die Zustimmung des EU-Parlaments zur Dienstleistungsrichtlinie. "Auch wenn es heute eine Mehrheit für die EU-Dienstleistungsrichtlinie gab, so befürchte ich doch massive Nachteile für österreichische Klein-und Mittelbetriebe; vor allem für jene, die im Bau- und Baunebengewerbe tätig sind", so Graft.

Aus Sicht des SWV seien ausreichende Kontrollmöglichkeiten des Ziellandes unerlässlich, um einen fairen Wettbewerb sicherzustellen und Gesetzesverstöße durch ausländische Betriebe zu unterbinden. "Wir brauchen die Möglichkeit der effektiven Rechtsdurchsetzung und Kontrolle zum Schutz der nach österreichischen Qualitätsstandards arbeitenden Unternehmen. Die künftige Bundesregierung hat dafür zu sorgen, dass Kontrollorgane installiert werden und diese unverzüglich nach in Kraft treten der EU-Dienstleistungsrichtlinie ihre Arbeit aufnehmen", schloss Graft.

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