NEWS: ÖGB soll jetzt doch an der Bawag beteiligt bleiben

Bawag-Bieter wollen ÖGB weiterhin als Partner an Bord haben. Höchstgebot von 2,7 Milliarden Euro für unter 100 Prozent an der Bawag.

Wien (OTS) - Der Österreichische Gewerkschaftsbund soll laut NEWS exklusiv vorliegenden Informationen auch nach dem Verkauf weiter an der Bawag P.S.K. beteiligt bleiben. Dies ist der Wunsch einiger Bawag-Bieter, die den ÖGB weiterhin als Partner an Bord haben wollen, um sich lukrative Kooperationen zu sichern. Entsprechende Angebote an den ÖGB über eine weitere Beteiligung im einstelligen Prozentbereich sind, wie NEWS in Erfahrung bringen konnte, in mehr als einem der verbindlichen Gebote für die Bawag enthalten.

Hintergrund ist die Kooperation der Bawag P.S.K. mit dem ÖGB und den 73.000 Betriebsräten, die beispielsweise Betriebsratskredite vermitteln und damit für ein hohes Geschäftsvolumen sorgen. Sollte der Gewerkschaftsbund einem solchen Angebot näher treten, könnte er nach dem Verkauf weiterhin sechs bis acht Prozent an der Bawag halten, wie NEWS aus Bieterkreisen bestätigt wurde. NEWS vorliegenden Informationen zufolge soll das derzeitige Höchstgebot für die Bawag rund 2,7 Milliarden Euro betragen und für weniger als 100 Prozent der Bankengruppe gelten.

Diese Variante kann nur dann zum Zug kommen, wenn die Staatshaftung von 900 Millionen Euro nicht in Anspruch genommen wird. Denn für den Fall der Staatshaftung hat sich der ÖGB verpflichtet, 100 Prozent an der Bawag zu veräußern.

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