NEWS: Hans-Peter Martin wird Nationalratswahl nicht anfechten

Martin: "Halte erneute Kandidatur bei baldigen Neuwahlen sehr wahrscheinlich."

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der EU-Rebell Hans-Peter Martin - entgegen anderslautenden Meldungen - die Nationalratswahl nicht vor dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen wird.

Martin wurden bei einer Wahlanfechtung von renommierten Juristen gute Chancen eingeräumt, da das BZÖ in Kärnten unter einer anderen Listenbezeichnung als in Restösterreich angetreten ist.

Martin zu NEWS: "Haiders BZÖ-Tricks sind unappetitlich, doch wir werden kein Alibi für das Scheitern der Parteiapparatschiks von ÖVP und SPÖ liefern." Er sei in den letzten Tagen von den Großparteien "fast unsittlich" bedrängt worden, die Wahl zu bekämpfen, so Martin:
"Dabei ist das Verhalten von Noch-Kanzler Wolfgang Schüssel und seinen SPÖ-Konterparts doch ein peinliches Trauerspiel."

Aufgrund der vielen Aufforderungen nach der Wahl weiterzumachen, kündigt Martin jetzt die Gründung einer "Demokratie-Plattform" an, die auch von vielen seiner Nationalratskandidaten mitgetragen wird. Ein neues Antreten bei vorgezogenen Neuwahlen wollen Martins Mitstreiter keineswegs ausschließen.

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