Fußball-EM - SP-Reindl: "Blaulichtorganisationen bestehen auf Sicherheitsring um Stadion"

Wien (SPW-K) - "Es ist erstaunlich, wie resistent die Wiener
Grünen gegenüber schlüssigen Argumenten sind. Beim Happel-Stadion sind sich alle Blaulicht-Organisationen einig: ein 20 Meter breiter Sicherheitsring rund um das Stadion ist für die Fußball EM 2008 unverzichtbar. Alle in der Leopoldstadt vertretenen Fraktionen können der Argumentation folgen - die Grünen als einzige Partei nicht", stellt der Vorsitzende des Sportausschusses des Wiener Gemeinderats Thomas Reindl fest.

Bei der Informationsveranstaltung am vergangenen Montag, zu der neben Vertretern der Blaulichtorganisationen und der Stadt Wien auch Vertreter der Parteien eingeladen waren, haben die Grünen den Eindruck vermittelt, den Sicherheitsargumenten zwar etwas abgewinnen zu können, aber aus reinem Prinzip gegen Baumfällungen einzutreten. "Was dann begann, war ein argumentationsleeres Feilschen der Grünen um jeden Ast. Die Sicherheit von Menschenleben war den Grünen vollkommen egal, Hauptsache die Bäume bleiben stehen", sagt Reindl, der ebenfalls bei dem Treffen anwesend war. Die Tatsache, dass ein 20 Meter-Bereich bereits ein Kompromiss sei und mehr als 500 Bäume ersatzweise gepflanzt werden, interessierte die Grünen freilich nicht.

Auf Hinweise, die Fußball EM sei frauenfeindlich und deshalb abzulehnen, haben die Grünen diesmal verzichtet - ganz im Gegensatz zur letzten Bezirksvertretungssitzung in der Leopoldstadt. "Die Grünen haben leider auch heute ihr beliebtes Spiel betrieben: 'Wer anderer Meinung als wir sind, ist vollkommen ahnungslos'. Ahnungslosigkeit kann man der Rettung, der Feuerwehr und der Polizei in Sicherheitsfragen aber ganz bestimmt nicht unterstellen.", stellt Thomas Reindl fest.

Die Blaulichtorganisationen fordern eine niveaufreie, hindernisfreie Sicherheitszone rund um den Austragungsort der Fußball-EM, um im Notfall rasch an Ort und Stelle sein zu können. Für den SP-Gemeinderat Reindl ist es inakzeptabel, dass auch nur eine einzige Person gefährdet sein könnte, nur weil es keine ausreichende Sicherheitszone rund um das Stadion gibt. "Die Grünen akzeptieren diese Gefahr offenbar. Bäume sind ihnen anscheinend wichtiger als Menschenleben. Mit dieser Einstellung kann ich allerdings nichts anfangen", stellt Thomas Reindl klar. (Schluss)

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