SPÖ vermisst die vom Finanzreferenten groß angekündigte "Bezügepyramide"

Gehälter der Geschäftsführer der Kärntner Landesgesellschaften als Hauptthema der morgigen Sitzung des Verfassungsausschusses

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Landesgesellschaften würden sich im wahrsten Sinne des Wortes als Nährboden für Spitzenpositionen erweisen, verwies heute, Mittwoch, der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser, auf den derzeitigen Dschungel an Gesellschaften samt zahlreichen Vorstands- und Aufsichtsratsposten. Im Zusammenhang damit werde sich der Verfassungsausschuss des Kärntner Landtages morgen mit den Gehältern von Geschäftsführern in den Kärntner Landesgesellschaften befassen, gab Kaiser einen Vorausblick auf die nächste Sitzung.

Rund zwei Millionen Euro würden die Bezüge von 19 Geschäftsführern, 77 Aufsichtsräten und Kuratoriumsmitgliedern in 15 Gesellschaften des Landes und Fonds im Bereich Wirtschaft und Tourismus verschlingen, berichtete Kaiser. Schon vor geraumer Zeit habe Finanzreferent Jörg Haider eine Bezügepyramide zur Regelung der Geschäftsführergehälter in den Landesgesellschaften angekündigt, erinnerte Kaiser an dessen Worte, dass es nicht sein könne, dass Geschäftsführer von dem Land gehörenden Firmen mehr verdienen würden als ein Regierungsmitglied.

"Die auf Initiative der SPÖ beschlossene Zusammenführung der Gesellschaften im ersten Halbjahr 2007 muss auch eine leistungsgerechte, transparente Regelung der Gehälter beinhalten", betonte der Klubobmann eine Forderung der SPÖ und führe aus, dass der maximale Bezug, unter Einrechnung von Dienstautos, Spesen etc., jedenfalls unter dem Bezug des Landeshauptmannes liegen muss.

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