VP-Cortolezis-Schlager: Wiener SPÖ Bildungspolitik - eine Groteske

Wien (VP-Klub) - Als "Groteske, die ihresgleichen sucht",
bezeichnet Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, die SPÖ Bildungspolitik auf Wiener Ebene.

"Der Bundespolitik gegenüber werden seitens der SPÖ Forderungen erhoben, die sie in Wien, wo sie über die absolute Mehrheit verfügt und daher das Sagen hat, nicht umzusetzen bereit ist. Und das, obwohl es dazu keinerlei Gesetzesänderungen bedarf. Die gesetzlichen Grundlagen sind vorhanden, die SPÖ bräuchte sie nur zu vollziehen."

Als ein Beispiel des grotesken Spiels nennt Cortolezis-Schlager die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl. "In Vorwahlzeit war die Senkung der Anzahl von Kindern pro Schulklasse auf maximal 25 eine der Hauptforderungen von SPÖ Chef Gusenbauer. Auf Wiener Ebene, wo sogar Klassen mit maximal 22 Schülerinnen und Schülern möglich wären, will die SPÖ davon aber nichts wissen."

SPÖ fehlt politischer Wille, um Ordnung in ihr Schulchaos zu bringen

Die ÖVP Bildungssprecherin verweist darauf, dass für Wiens Pflichtschulen ausreichend Lehrpersonal zur Verfügung stünde, es aber an der Bereitschaft der SPÖ Stadtregierung mangle, ausreichend Schulraum zur Verfügung zu stellen. "Da werden Schulen geschlossen, andere wiederum stehen schon seit Jahren leer. Es fehlt der SPÖ einfach der politische Wille, Ordnung in das von ihr selbst verursachte Schulchaos zu bringen und mit einem Schulentwicklungsplan auch die notwendigen räumlichen Grundlagen zu schaffen." Cortolezis-Schlager wiederholt ihre dringende Forderung, in Wien keine Pflichtschule mehr zu schließen, sondern bestehende Räumlichkeiten zu adaptieren und zu nutzen. Beginnend mit dem nächsten Schuljahr dürften, so Cortolezis-Schlager, nicht mehr als 22 Schülerinnen und Schüler pro Klasse zugelassen werden. Dort, wo es jetzt schon möglich wäre, sollte die Beschränkung für alle Klassen gelten.

Ganztagesschule in Wien wäre ohne weiteres möglich

Zur viel diskutieren Ganztagesschule meint Bildungssprecherin Cortolezis-Schlager, dass auch diese in ganz Wien bereits Realität sein könnte. "Die bundesgesetzliche Regelung erlaubt die Implementierung des Modells ’Ganztagesschule’ schon jetzt flächendeckend für ganz Wien. Einzig die Eltern müssen dafür ihre Zustimmung geben. Dann wäre auch diese Forderung der SPÖ in Wiens Pflichtschulen umzusetzen."

"Die Wiener Stadtregierung und der Wiener Stadtschulrat müssen endlich die Notwendigkeit eines Schulentwicklungsplanes zur Kenntnis nehmen. Ein solches - gemeinsam mit den Bezirken, Schuldirektorinnen und Schuldirektoren, aber auch interessierten Eltern - erstelltes Strategiekonzept wäre Grundlage für ein wienweit funktionierendes Bildungssystem. Wenn man Schulpartnerschaft ernst nimmt, müssen alle Betroffenen mitreden dürfen", schließt Cortolezis-Schlager.

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