Senkung der KlasschenschülerInnenhöchstzahlen - längst überfällige Maßnahme

Grüne NÖ: "Erster Schritt bei der längst fälligen Reform der Bildungspolitik"

St. Pölten (Grüne) - "Die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 ist eine längst überfällige Maßnahme", so der Bildungssprecher der NÖ Grünen, LAbg. Emmerich Weiderbauer. Der Bildungssprecher der Grünen erinnert in diesem Zusammenhang an mehrere Vorstöße der Grünen, die bisher immer von der ÖVP abgeblockt wurden. Im Dezember 2003 forderten die Grünen anlässlich des Jugendkongresses im NÖ Landtag die Senkung der SchülerInnenzahl; im Jahr 2005 wurde diese Forderung im Zusammenhang mit der Änderung des Pflichtschulgesetzes wiederholt. Nur SPÖ und FPÖ schlossen sich dieser Forderung an.

Weiderbauer: "Die ÖVP hat uns bisher immer Populismus und Unkenntnis vorgeworfen und darauf verwiesen, dass in Niederösterreich ohnehin nur 25 SchülerInnen in den Klassen sitzen würden." Unverständnis herrscht bei den Grünen über die teuere Inseratenkampagne in diesem Zusammenhang. "Die Volkspartei spricht von 6 Millionen Euro für das kommende Schuljahr, wenn in den nächsten Jahren die anderen Schulstufen folgen werden, wird das Landesbudget dadurch ohnehin enorm belastet. Daher wird es unerlässlich sein, mit dem Bund über die Finanzierung zu verhandeln. Die finanzielle Verantwortung liegt klar beim Bund", so der Grüne Bildungssprecher.

Die Ursache für die überfüllten Schulklassen war die Zustimmung zu einem fixen LehrerInnen-SchülerInnen-Schlüssel bei den letzten Finanzausgleichverhandlungen mit dem Bund. Die Grünen werden der Senkung der KlassenschülerInnenzahl selbstverständlich zustimmen. "Dies kann allerdings nur der erste Schritt bei der längst fälligen Reform der Bildungspolitik sein", so Weiderbauer.

Rückfragen & Kontakt:

Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - landtag@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0001