Grippe-Schutzmasken-Aktion: Gesundheitsministerium stellt klar

FFP1-Masken schützen bei Influenza-Pandemie wirksam vor Tröpfcheninfektion

Wien (OTS) - Die WHO, die europäischen Centers for Disease Control (ECDC) und führende Gesundheitsinstitutionen wie das Robert-Koch-Institut in Berlin empfehlen das Tragen von Schutzmasken, um sich im Fall einer Pandemie vor einer Influenza-Infektion zu schützen. Die Schutzmasken-Aktion des Gesundheitsministeriums wird von namhaften österreichischen Expert/innen und der Österreichischen Ärztekammer unterstützt. Sie gilt weltweit als Pilotprojekt, an dem schon einige EU-Mitgliedstaaten großes Interesse zeigen.

Die in verschiedenen Medienberichten der letzten Tage verbreitete "Wirkungslosigkeit" der Schutzmasken ist falsch und trägt zu einer unnötigen Verunsicherung der österreichischen Bevölkerung bei.

Influenza-Viren werden durch die sog. "Tröpfcheninfektion" übertragen. Die Viren können sich ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen, indem sie von erkrankten Menschen über Speichel oder andere Körperflüssigkeiten (z.B. beim Niesen) ausgestoßen werden. Die FFP1-Masken, die derzeit im Rahmen der Aktion in verschiedenen österreichischen Einzelhandelsunternehmen angeboten werden, schützen wirkungsvoll vor einer solchen "Tröpfcheninfektion". Dies hält auch die Gebrauchsanweisung der Schutzmasken fest, die einen "Schutz gegen feste oder feste und flüssige Partikel", also auch gegen die "Tröpfchen", auf denen Influenza-Viren sitzen, angibt. Flüssige Bestandteile der Atemluft werden von der Maske abgehalten, die darin enthaltenen Erreger sterben ab.

Dabei wirkt die Schutzmaske in zweifacher Hinsicht: Einerseits können sich gesunde Menschen vor der Ansteckung schützen, andererseits verhindern kranke Personen, dass sie ihre Mitmenschen anstecken.

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