SP-Haider: Zukunftsorientierte Lehrwerkstätten gegen Facharbeitermangel

Gut ausgebildete Jugendliche sind wichtigstes Kapital für die Zukunft

Linz (OTS) - "Oberösterreichs Wirtschaft klagt zwar ständig über Facharbeitermangel, dennoch stehlen sich immer mehr Firmen aus der Verantwortung und bilden keine Lehrlinge aus", stellt SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider zu jüngsten Klagen aus der Wirtschaft über Fachkräftemangel fest. "Oberösterreich braucht Vollzeitberufsschulen, überbetriebliche Lehrwerkstätten, mehr Plätze in mittleren und höheren Schulen", begrüßt Erich Haider ausdrücklich eine von ihm seit langem geforderte Berufsschuloffensive des Landes, die jetzt anrollen soll. "Es muss wesentlich mehr qualifizierte Lehrgänge mit Schwerpunkt auf zukunftsträchtige Berufe geben ", fordert Haider.
"Ein Lehrlingsfonds auf freiwilliger Basis, wie ihn die Wirtschaft will, kann nicht funktionieren", merkt Haider an. "Betriebe, die eine Lehrlingsausbildung verweigern,müssten verbindlich in einen solchen Fonds einzahlen, der an Betriebe geht, die Lehrlinge ausbilden". Erich Haider schlägt erneut vor, zum Beispiel ungenützte Kapazitäten in den ehemaligen Lehrwerkstätten von ÖBB, Elin-EBG und den Steyr-Werken für überbetriebliche Ausbildungszwecke zu nützen. Begrüßt wird von Haider die geplante Öffnung der Berufsschulen für Jugendliche ohne Lehrvertrag, auch das eine Langzeitforderung der SPÖ.
Österreich könne zwar stolz auf sein duales Ausbildungssystem sein, Verbesserungsmöglichkeiten müssten aber genützt werden . Mit einer guten Ausbildung, die sich an den tatsächlichen Erfordernissen orientiert, hätten junge Menschen gute Chancen, sich dauerhaft am Arbeitsmarkt zu bewähren und nicht bloß eingestellt zu werden, weil der Betrieb Prämien dafür erhält, betont Haider. " Junge Menschen brauchen Arbeit, Chancen und Zukunftsperspektiven, der Einstieg in die Arbeitswelt darf ihnen nicht von vornherein erschwert werden. Gut ausgebildete Facharbeiter sind entscheidendes Kapital für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes", betont Erich Haider.

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