Kranzl: Weiterer Fall von verunreinigter Braunhirse aufgetaucht

Lebensmittelkontrollorgane sofort vor Ort unterwegs

St. Pölten (SPI) - Innerhalb kurzer Zeit ist ein weiterer Fall von verunreinigter Hirse in Niederösterreich aufgetaucht. Wie die APA gestern berichtet hat, wurden Samen des hochgiftigen Stechapfels im Zuge von Probenziehungen beim Produkt Braunhirse der Firma Kettler Ges.m.b.H. nachgewiesen. Das vorläufige Gutachten der Agentur für Ernährungssicherheit liegt mittlerweile vor.
"Noch am gleichen Tage waren die Lebensmittelkontrollorgane vor Ort tätig. Das Unternehmen hat alle Abnehmer und Kunden ordnungsgemäß informiert und mittlerweile auch bereits 167 kg der ausgelieferten Waren zurückgenommen. Eine Mitteilung erging auch sofort an das Gesundheitsministerium sowie die Lebensmittelbehörden der anderen Bundesländer", so Konsumentenschutz-Landesrätin Christa Kranzl.

Aufgrund der jüngsten Vorfälle rund um Hirseprodukte in Niederösterreich wurde vom Bundesministerium eine Schwerpunktaktion angeordnet. Unter anderem wurden Proben in einem Naturkostladen in St. Pölten gezogen. Am 14. November wurde der NÖ Landesregierung, Abteilung Lebensmittelkontrolle, das Ergebnis der AGES übermittelt und Gesundheitsschädlichkeit attestiert. Damit verbunden ist auch ein Verbot des Inverkehrbringens gemäß § 5 Abs. 1 Z 1 LMSVG .

"Da nur wenige Samen des Stechapfels zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können, rate ich den Konsumentinnen und Konsumenten eindringlich, noch vorhandene Hirse - ob bereits geöffnete oder noch verschlossene Packungen - des Produktes Braunhirse STE-92/06 der Firma Biohof Kettler Ges.m.b.H. unverzüglich bei den Verkaufsstellen abzugeben", so Konsumentenschutz-Landesrätin Christa Kranzl abschließend. (Schluss) as

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Alois Schroll
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