Graf, Vilimsky: Geheimgipfel von Bankern im Bundeskanzleramt ist Provokation für U-Ausschuß zur Finanzmarktaufsicht!

Schüssel und Grasser wollen im Vorfeld des U-Ausschusses offensichtlich einiges "planieren" - FPÖ macht Treffen zum Gegenstand der Untersuchungen im Ausschuß

Wien (fpd) - Der für Montag anberaumte und nun aufgeflogene Geheimgipfel der Generaldirektoren von Bawag, Raiffeisen und Hypo -also jene drei Institute, welche im Antrag für den U-Ausschuß Erwähnung finden - mit dem Bundeskanzler, Finanzminister und Vizekanzler stellt eine Provokation der Sonderklasse für den gerade konstituierten Untersuchungsausschuß zur Finanzmarktaufsicht dar. Dies stellten heute die beiden Mitglieder dieses Gremiums NRAbg. Dr. Martin Graf sowie FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky fest. ****

Man könne davon ausgehen, dass bei diesem "vertraulichen Gespräch" im Bundeskanzleramt nicht über das Wetter gesprochen werde. Vielmehr bestehe der berechtigte Anlaß zur Sorge, dass es zu Absprachen im Vorfeld des Untersuchungsausschusses komme. Dies sei kein gutes Signal für den österreichischen Bankenplatz sowie eine offene Gesprächskultur im Untersuchungsausschuß. Da der Bundeskanzler die Einladung ausgesprochen habe, treffe für das Zustandekommen dieses Geheimgipfels die Verantwortung nicht die Banker, sondern Schüssel und Grasser selbst, die offensichtlich massives Interesse daran haben, dass im Vorfeld des U-Ausschusses einiges "planiert" werde. Dieses für Montag anberaumte Treffen wird nun selbst zu einem Gegenstand der Untersuchungen im Ausschuß werden müssen, kündigen Graf und Vilimsky an. (Schluß)

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