Stellungnahme zur VKI-Presseinformation zum Thema Geschäftsbedingungen der VISA-SERVICE Kreditkarten AG

Wien (OTS) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg eine Verbandsklage geführt. Bei dem Urteil handelt es sich um ein solches der 1. Instanz, wobei es noch nicht rechtskräftig ist und eine weitere rechtliche Betrachtung durch das Berufungsgericht erwartet werden kann.

Im Mittelpunkt der Klage standen Klauseln rund um die Verteilung des Risikos und die Haftung für Missbrauch Dritter. Bei acht Klauseln hat das Gericht die Verbandsklage des VKI abgewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

"Die Entscheidung überrascht uns, da einige Punkte nicht nachvollziehbar sind und in der Realität weltweit nicht gewährleistet werden können - wie etwa eine Haftung für Vertragshändler oder bei technischen Störungen" so Helmut Nahlik, Vorstandsvorsitzender der VISA-SERVICE Kreditkarten AG. "Andere wiederum, wie die Einhebung einer Sperrgebühr, wenn die Karte seitens VISA gesperrt wird, werden niemals in Rechnung gestellt und dies wurde auch von niemanden angenommen. Wird eine Karte gesperrt und ist dies der Sphäre von VISA zurechenbar, fällt natürlich keine Sperrgebühr für den Konsumenten an. Der Kritikpunkt hier ist lediglich, dass dies bisher keinen ausdrücklichen schriftlichen Niederschlag in unseren Geschäftsbedingungen gefunden hat. Ingesamt ist es uns wichtig festzustellen, dass die vom VKI kritisierten Punkte noch in keinem Fall zu einer Klage eines Karteninhabers geführt haben."

Es ist in der Realität generell der Fall, dass Konsumenten, bei denen ohne eigenes Verschulden ein Schadensfall eintritt, von jeglicher Haftung befreit sind und von VISA schad- und klaglos gehalten werden. Das gilt insbesondere auch für die PIN-Code-Verwendung.

Die VISA-SERVICE Kreditkarten AG berät sich derzeit mit ihrem Rechtsbeistand über die weitere Vorgehensweise in dieser Angelegenheit.

VISA-SERVICE Kreditkarten AG

Seit der Einführung der VISA-Karte in Österreich konnte der Umsatz, die Anzahl der Karteninhaber und der Vertragspartner kontinuierlich gesteigert werden. VISA ist heute die umsatzstärkste Kreditkarte in Österreich. Der Gesamtumsatz im Jahr 2005 betrug EUR 4,0 Mrd., wobei rund EUR 2,9 Mrd. in Österreich umgesetzt wurden. Derzeit gibt es in Österreich bereits über 960.000 VISA-Karteninhaber und über 93.000 Vertragspartner. Die VISA-SERVICE Kreditkarten AG beschäftigt per 31. Dezember 2005 268 Mitarbeiter, davon 57 auf Teilzeitbasis.

VISA ist das weltweit führende bargeldlose Kartenzahlungssystem für Verbraucher mit über 31 Mio. Akzeptanzstellen, mehr als 1,5 Mrd. Karteninhabern und 22.000 VISA-Mitgliedsinstituten. Der Umsatz aller VISA-Karten betrug in den 12 Monaten bis Ende September 2005 3,9 Billionen USD weltweit.

E-Mail: office@visa-austria.com
Homepage: http://www.visa.at

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