Peter Haubner: Großer Imageschaden für Salzburger Olympiabewerbung

ÖVP-Sportsprecher: Bürgermeister Schaden betreibt die Demontage eines Erfolgskonzeptes

Wien (ÖVP-PK) - Die Salzburger Olympiabewegung war in den letzten Jahren von einem gemeinsamen Ziel geprägt: den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2014 zu bekommen. "Bürgermeister Schaden dürfte sich von diesem Ziel verabschiedet haben, anders ist seine Informationspolitik der letzten Tage nicht mehr zu verstehen", kritisierte ÖVP-Sportsprecher Abg. Peter Haubner heute, Donnerstag. ****

Das Thema Olympische Winterspiele in Salzburg ist seit jeher von zwei sensiblen Themenbereichen gekennzeichnet, erläuterte Haubner. Einerseits von der Haftungsfrage und andererseits von der Einnahmenfrage. Beide Themen wurden auch in den letzten Monaten dementsprechend behandelt und es wurde gemeinsam nach entsprechenden Lösungen gesucht.

Haubner: "Zum Thema Haftungen ist grundsätzlich festzuhalten, dass ein Unterschied zwischen den für die Bewerbungen notwendigen Haftungen und den dann für die Durchführungsgesellschaft notwendigen gesetzlichen Beschlüssen ist. Aus diesem Grunde hat es auch auf breiter Ebene ein nach den internationalen Anforderungen ausgerichtetes, für die Bewerbung notwendiges Beschlusspaket gegeben. Dieses beruht auf dem von ÖVP, SPÖ und BZÖ gemeinsam in den Nationalrat eingebrachten und gemeinsam beschlossenen Olympia-Ermächtigungsgesetz, der rechtsverbindlichen Vereinbarung zwischen Bund, Land und Stadt sowie dem Ministerratsbeschluss, der den Ministerien ermöglicht, die notwendigen Garantien in ihren Bereichen abzugeben. Das ist das stärkste Haftungs- und Unterstützungspaket, das je eine österreichische Bewerbung erhalten hat", stellt Haubner fest.

Bezüglich der Einnahmeseite sei es verwunderlich, dass bei der Besprechung der politisch Verantwortlichen aus Land und Stadt, die vor kurzem stattgefunden hat, kein Experte der Olympiagesellschaft, deren Vorsitzender Bürgermeister Schaden ist, eingeladen war. "Nach meinen Informationen gibt es eine ausgereifte Budgetplanung, die die geänderten Einnahmenprognosen des IOCs bereits berücksichtigen", so der ÖVP-Sportsprecher.

"Wenn Bürgermeister Schaden aus der Bewerbung aussteigen will, dann soll er es doch deutlich sagen - die scheibchenweise Demontage des aussichtreichen Salzburger Olympiakonzeptes bringt niemandem etwas -weder der Stadt Salzburg und den Austragungsgemeinden noch den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Olympiagesellschaft. Es wäre für Salzburg von großem Vorteil, wenn wir wieder zum gemeinsamen Weg für eine große Idee zurückkehren und offene Fragen gemeinsam lösen", hält Haubner abschließend fest. (Schluss)

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