SPÖ-Kärnten ist der Garant für engagierte Familienpolitik

Abgeordnete Kaiser, Prettner und Trannacher formulieren zentrale Aspekte einer familien- und kindergerechten Gesellschaft

Klagenfurt (SP-KTN) - Familienpolitik bedeute mehr als ein paar geldmäßige Zuwendungen wie das Baby- und Schulstartgeld oder Zuschüsse nach dem Gießkannenprinzip, sagte heute, Donnerstag, der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser, bei der Sitzung im Kärntner Landtag. Die SPÖ verstehe unter Familienpolitik das Recht eines jeden Menschen auf Arbeit, die Gewährleistung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den freien Zugang zur Bildung, ein gerechtes Gesundheits- und Pflegesystem, ein faires und sicheres Pensionssystem sowie eine nachhaltige Armutsbekämpfung, nannte Kaiser einige der wesentlichsten Bestandteile einer nachhaltigen Familienpolitik.

Eine wirkliche Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie leistbares Wohnen seien darüber hinaus weitere wichtige Voraussetzungen, damit man von einem "Familienland" sprechen könne, so Kaiser, der die Notwendigkeit eines integrativen politischen Ansatzes in diesem Bereich unterstrich.

In Kärnten sei es höchst an der Zeit, regionale Angebotslücken im Bereich der Bildung und Kinderbetreuung zu schließen, machte die Familiensprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner, auf den dringenden Handlungsbedarf aufmerksam und verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass es in Kärnten beispielsweise bis heute keine gesetzliche Grundlage für die schulische Nachmittagsbetreuung und nur einen unbefriedigenden Bestand an Frühkindbetreuung gibt. Jedes Kind hätte einen Anspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, so Prettner, für die auch die Leistbarkeit der Kinderbetreuung ein zentrales Anliegen ist.

Die SPÖ setze sich vehement dafür ein, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Lebensbedingungen der Familien weiter zu verbessern und eine familien- und kindergerechte Gesellschaft zu schaffen, sagte die SP-Frauensprecherin, LAbg. Sieglinde Trannacher. Familienpolitik könne sich nicht darin erschöpfen, Geldleistungen zur Verfügung zu stellen, betonte Trannacher und führte aus, dass in allen Politikbereichen Maßnahmen gesetzt werden müssten, die es den Familien ermöglichen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Wesentlich dafür seien jedoch nicht ideologisch gefärbte politische Debatten, sondern sachangemessene Informationen über die Bedürfnisse von Familien, eine Stärkung der Kaufkraft, infrastrukturelle Maßnahmen sowie die gesetzliche Verankerung von Ansprüchen, schloss Trannacher.

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