Krainer: "Feinstaub braucht ein Pickerl"

IG-Luft für Feinstaub-Bekämpfung kontraproduktiv

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecher Jan Krainer begrüßt den Vorschlag der Arbeiterkammer nach einer Kennzeichnung des Schadstoffausstoßes bei Dieselmotoren. Krainer wies am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf die im März präsentierten Feinstaubmaßnahmen der SPÖ für den heimischen Verkehrssektor hin. Konkret verlangt die SPÖ die farbliche Kennzeichnung der Prüfplakette nach Emissionshöhe, das "Pickerl" für alle Fahrzeuge und Maschinen und die Wiedereinführung des jährlichen Pickerlintervalls. ****

Eine ARBÖ-Studie habe gezeigt, dass AutofahrerInnen persönlich zur Feinstaubverringerung beitragen wollen, hielt Krainer fest. Damit der gute Wille in die Tat umgesetzt werden kann, verlangt die SPÖ eine Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge auf dem Pickerl (farbliche Kennzeichnung auf der Prüfplakette gemäß § 57a KFG nach Euroklassen "0 bis 5"). Es gehe dabei vor allem um Bewusstseinsbildung. Der Autofahrer könne sich ungefähr vorstellen, wie stark sein Fahrzeug die Umwelt belastet und werde möglicherweise dazu motiviert, auf ein abgasärmeres Auto umzusteigen.

Kritik übte der SPÖ-Umweltsprecher neuerlich an dem von der Regierung beschlossenen Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L). Dieses Gesetz sei in höchstem Maße kontraproduktiv, weil es die Möglichkeiten der Länder, sinnvolle und effiziente Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung zu setzen, stark einschränke, so der SPÖ-Umweltsprecher abschließend. (Schluss) ps

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