ÖVP-Wien: Die Zustände in den Gemeindebauten spotten jeder Beschreibung

Beginnende Verslumung durch ´laissez-faire-Politik´ Häupls

Wien (OTS) - "Das saubere und sichere Wien gehört schon längst der Vergangenheit an", erklärten LAbg. Wolfgang Ulm, Sicherheitssprecher der ÖVP Wien und LAbg. Bernhard Dworak, VP-Mitglied im Ausschuss Wohnen und Stadterneuerung in einer heutigen Pressekonferenz. Besonders eklatant zeigt sich die zunehmende Verwahrlosung bei den Gemeindebauten der Stadt Wien. "Die Zustände in den Gemeindebauten spotten jeder Beschreibung", fasste Ulm die Situation zusammen.

Dworak kritisierte vor allem, dass Wiener Wohnen seinen Verpflichtungen den Mietern gegenüber schon lange nicht mehr nachkomme und die mehr als 2700 in den Gemeindebauten tätigen Hausmeister zu wenig unterstützt. "Die Lebensqualität in den Wiener Gemeindebauten lässt deutlich nach. Mist wohin man schaut, halbsanierte Stiegenhäuser, offene Stromkabel und demolierte Bänke sind leider gang und gäbe."

Für den VP-Sicherheitssprecher stellt die Politik des Wegschauens in Wien eine große Gefahr dar, die sich schon durch eine beginnende Verslumung in den Gemeindebauten bemerkbar macht. "Bürgermeister Häupl betreibt eine ´laissez-faire-Politik´ auf Kosten der Wienerinnen und Wiener, deren Lebensqualität dadurch von Jahr zu Jahr sinkt. Verschmutzungen im öffentlichen Raum steigen, das zieht Kriminalität an und das Sicherheitsgefühl sinkt."

Der Zusammenhang von Sauberkeit und Sicherheit ist evident

"Der Zusammenhang von Sauberkeit und Sicherheit ist evident", betonte Ulm. Um der zunehmenden Verslumung und steigenden Kriminalität in den Gemeindebauten entgegenzutreten, fordern Ulm und Dworak von der SP-Stadtregierung und Wiener Wohnen den vermehrten Einsatz von Mediatoren und Streetworkern, Aufenthaltsräume für Jugendliche und mehr als die jetzt üblichen zwei Aufräumaktionen im Jahr.

Für Ulm ist weiters klar: die lange geforderte Stadtwache hätte auch hier viel zu tun: "Die Wiener Reinhalte- und Grünanlagenverordnung muss von der Stadt Wien auch überwacht werden. Die Polizei ist dafür nicht zuständig und Wien stellt dafür kein Personal zur Verfügung. Also passiert nichts! Ein lohnendes Einsatzgebiet für eine Wiener Stadtwache. Wenn Bürgermeister Häupl aber noch länger wegschaut, wird die Situation kaum mehr in den Griff zu bekommen sein."

"Durch ´Zügel schleifen lassen´ und Wegschauen seitens Bürgermeister Häupl und Wiener Wohnen leidet die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener ganz enorm. Man muss nicht zaubern können, um die Stadt sauber und sicher zu gestalten. Es ist nur guter Wille notwendig, den aber lässt die Stadt Wien leider vermissen", schlossen Ulm und Dworak unisono.

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