Wien gewinnt "Prix Territoria Europe" für Innovation

Wien (OTS) - Die Stadt Wien hat den von Frankreich erstmals ausgeschriebenen "Prix Territoria Europe" für Innovation gewonnen. Der "Prix Territoria" ist eine renommierte, seit 1986 bestehende französische Institution, die jährlich innovative Projekte öffentlicher Verwaltungen in Frankreich auszeichnet. Prämiert werden zukunftsweisende Innovationen in unterschiedlichen Bereichen wie Management, Service, Nachhaltigkeit oder Sicherheit. Heuer wurde der Preis erstmals europaweit ausgeschrieben, und die Stadt Wien, die von der Stadt Paris zur Teilnahme eingeladen worden war, ist als Siegerin aus dem Wettbewerb hervorgegangen.

Vergeben wird der "Prix Territoria" vom "Observatoire National de l'Innovation Publique", eine Institution, die vom französischen Senat, von Ministerien, aber auch von Unternehmen wie Gaz de France getragen wird. Die Preise wurden diese Woche im Rahmen einer großen Veranstaltung in Paris von Senatspräsident Christian Poncelet überreicht. Für die Stadt Wien nahm Dr. Annemarie Wrulich die Auszeichnung entgegen. Die Mitarbeiterin der Wiener Magistratsdirektion arbeitet derzeit im Rahmen der seit Jahren bestehenden engen Kooperation der beiden Metropolen für mehrere Monate in der Verwaltung von Paris.

Und das sind die Projekte, für die die Stadt Wien den Prix Territoria Europe 2006 erhalten hat:

o "Opferschutz/Drehscheibe" des Amtes für Jugend und Familie (MAG ELF) zur gesicherten Rückführung von ins Ausland verkauften oder verschleppten Kindern in ihre Heimat; o "Soziale Sicherheit in Wien", die Umstellung der Organisation sozialer Dienstleistungen von der Leistungsfinanzierung zu einem transparenten Förderungssystem (Fonds Soziales Wien); o das Projekt "Gender Budgeting im 12. Bezirk" (Bezirk, Magistratsdirektion, MA 57); o das Projekt "Geschlechtssensible Parkgestaltung - Chancengleichheit für Mädchen und Burschen in öffentlichen Parkanlagen" der Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen in der Magistratsdirektion-Stadtbaudirektion sowie o das Projekt "Mobile Parking" (M-Parking, Handyparken) der Finanzverwaltung.

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