Bures: Konstant hohe Arbeitslosigkeit erfordert rasche Bildung einer stabilen Regierung

Wien (SK) - "Die konstant hohe Arbeitslosigkeit, die mit den Schulungsteilnehmern rund 224.000 Personen umfasst, ist ein weiterer Beleg dafür, dass dringend eine neue, stabile Regierung zu bilden ist, die sich sofort an die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit macht", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. ****

Für die SPÖ habe die Senkung der Arbeitslosigkeit nach wie vor höchste Priorität. "Von Vollbeschäftigung ist man derzeit noch sehr weit entfernt. Besonders die Jugendarbeitslosigkeit befindet sich weiterhin auf einem enorm hohen Niveau. Um eine Trendwende am Arbeitsmarkt einzuleiten, sind sofort wirksame Maßnahmen umzusetzen. Für die ÖVP müssen diese Zahlen ein Appell sein, so rasch wie möglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren", so Bures.

Zu den Schulungen sagte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, dass der Akzent auf Qualifizierung mit Abschlüssen zu legen sei, und nicht bloß die Menschen in Schulungen versteckt werden sollen. Es müssen echte Aus- und Weiterbildungskurse angeboten werden, es muss in die Infrastruktur investiert und die mittelständische Wirtschaft entlastet werden. Zudem sei der Schwerpunkt verstärkt auf aktive Arbeitsmarktpolitik zu legen, sagte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. "Eine große Koalition hat die große Chance, eine tatsächliche Trendwende am Arbeitsmarkt einzuleiten. Diese Chance muss genützt werden", schloss Bures. (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003