Asfinag bestätigt gegenüber ÖSTERREICH Verschiebung des umstrittenen Limits:

Tempo 100 auf der oberösterreichischen A1 wackelt. Die Verkehrsschilder sind noch nicht einmal bestellt.

Wien (OTS) - "Das Projekt wurde von Seiten des Landes Oberösterreich auf Eis gelegt", erklärt eine Sprecherin der Asfinag gegenüber ÖSTERREICH. Das sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Asfinag-Vorstand Franz Lückler und Landeshauptmann Josef Pühringer vergangenen Mittwoch in Linz.

Das heißt, das geplante Tempolimit auf den 13 Kilometern zwischen Linz und Enns kommt vorerst nicht. Bis jetzt war von einer Einführung bis spätestens Mitte November die Rede gewesen. Die Asfinag ist für das Aufstellen der Verkehrsschilder zuständig. Diese seien aber noch nicht einmal produziert worden. Es habe zwar eine Ausschreibung gegeben, auch sei eine Herstellerfirma ausgewählt worden, heißt es seitens der Asfinag: "Den Auftrag hat es aber nicht gegeben."

Die Landesregierung hält offiziell an ihrem Beschluss fest. Zugleich wird nach einer Alternative gesucht. So prüft die Asfinag bis Ende November die vorübergehende Einführung von Anlagen zur Verkehrslenkung, die die Luftverschmutzung vermindern sollen. Das ist laut Asfinag frühestens im Laufe des Jahres 2007 möglich.

Interview mit Landeshauptmann Pühringer:

ÖSTERREICH: Laut Asfinag ist Tempo 100 auf der A1 auf Eis gelegt?

JOSEF PÜHRINGER: Darüber bin ich nicht informiert worden.

ÖSTERREICH: Der Hunderter wird also wie geplant Ende November Realität?

PÜHRINGER: Wenn wir bis Ende November keine Lösung finden, werden wir die Tafeln aufstellen. Die Asfinag überprüft derzeit die Installation einer Anlage zur Verkehrsbeeinflussung.

ÖSTERREICH: Bis wann soll diese Übergangslösung kommen?

PÜHRINGER: In wenigen Monaten.

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