Vladyka: Am Weltspartag nicht auf jene vergessen, die sich nichts mehr ersparen können

1,5 Millionen Menschen in Österreich gelten als arm oder akut armutsgefährdet

St. Pölten, (SPI) - "So sehr auch die positive Einrichtung eines Weltspartages begrüßt werden muss, so soll gerade an so einem Tag nicht vergessen werden, dass es in Österreich hunderttausende Menschen gibt, die den Weltspartag nicht mehr oder auch nicht mehr im ‚durchschnittlichen Ausmaß’ für das Sparen nützen können. Mehr als 1,5 Millionen Menschen in Österreich gelten als arm oder armutsgefährdet. Akut arm zu sein bedeutet nicht mehr zu wissen, wie man die Miete für das nächste Monat aufbringt, die Heizkosten bezahlt oder ohnehin kurz vor dem Privatkonkurs und der Delogierung zu stehen. Viele Kleinverdienerhaushalte sowie Pensionistinnen und Pensionisten fürchten wieder einen kalten Winter mit neuerlich ansteigenden Energiepreisen. 25 % aller unselbständig Erwerbstätigen in Österreich verdienen weniger als 534 Euro im Monat, vor allem Frauen zählen zu diesen Beschäftigten mit absolutem Minimaleinkommen. Sie sind es auch, die als Alleinerzieherinnen oftmals sehr rasch in die Armut schlittern - und vom Sparen für die Zukunft oder gar einer Vorsorge für eine eigene Pension kann dann schon gar nicht mehr die Rede sein. Bei allem Respekt vor der Bedeutung des Weltspartages wäre es daher anzuraten, den Blick auch einmal ‚abseits des Durchschnitts’ zu lenken", so die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka.
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