Steirische Bauern kritisieren Kürzungen im Budgetvorschlag 2007

Wlodkowski: Anschlag auf Bauern und ländlichen Raum muss verhindert werden

Wien (AIZ) - Empörte Kritik am Budgetvorschlag 2007 des Landes Steiermark kommt von Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski: "Die geplante 50%ige Kürzung der Landesmittel für die EU-Kofinanzierung des Programms Ländliche Entwicklung ist ein Anschlag auf die steirischen Bauern und den ländlichen Raum. Wir werden uns dagegen massiv zur Wehr setzen. Für die Bauern ist eine derart radikale Kürzung der Ausgleichszahlungen und Leistungsabgeltungen völlig inakzeptabel", betont Wlodkowski. Er erinnert in diesem Zusammenhang an das politische Versprechen, für die Bauern jeden Euro in Brüssel abzuholen, und appelliert an Landeshauptmann Franz Voves, "dieses Versprechen durch die Bereitstellung der notwendigen Landesmittel einzuhalten und die Bauern nicht im Stich zu lassen". Es sei unverantwortlich gegenüber den steirischen Bauern, für 20 Cent Landesgeld 80 Cent - also das Vierfache - bei Bund und EU nicht abzuholen, weist der LK-Präsident auf die Auswirkungen der Kürzungen hin.

"Die 50%ige Mittelkürzung bei der EU-Kofinanzierung ist deshalb so dramatisch, weil man damit die klein strukturierte Landwirtschaft mit den umweltfreundlich wirtschaftenden Betrieben sowie die Bergbauern voll ins Mark trifft", warnt der Kammerpräsident. Durch die geplante Kürzung der Landesmittel für die EU-Kofinanzierung könnten künftig die für die Bauern in Brüssel und beim Bund reservierten Leistungsabgeltungen nicht abgeholt werden. Konkret seien dies in Summe gemäß Budgetvoranschlag 2007 rund EUR 105 Mio., gibt Wlodkowski zu bedenken.
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