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Wien (OTS) - OTS0018 5 II 0240 SPK0004 So, 03.Aug 2003

SPÖ/Eder/Verkehr/Tempolimit

Eder nennt Voraussetzungen für "Tempo 150" auf Autobahnen

Utl.: SPÖ-Verkehrssprecher für "mehr Ehrlichkeit in der Tempolimit-Debatte" =

Wien (SK) SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder kann sich eine
Debatte über "Tempo 150" vorstellen, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Diese Bedingungen nannte Eder am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: Eine Erhöhung des Tempolimits auf maximal 150 km/h darf es nur auf dreispurigen Autobahnen geben. Die Toleranzgrenze bei Geschwindigkeitsüberschreitungen muss von derzeit zehn Prozent auf maximal fünf Prozent reduziert werden. Gleichzeitig müsste geregelt sein, dass Lkw auf Autobahnen grundsätzlich auf der rechten Fahrspur fahren. Dem Drängeln in die Überholspur und dem Fahren mit zu geringen Sicherheitsabständen müsste durch verstärkte Kontrollen der Kampf angesagt werden. Und die derzeit von der Asfinag im Aufbau befindlichen elektronischen Verkehrsleitsysteme müssten dazu herangezogen werden, das Tempolimit bei schlechten Witterungsverhältnissen zu reduzieren. ****

Eder spricht sich für "mehr Ehrlichkeit in der Debatte um das Tempolimit" aus; von einem "reflexartigen Nein" hält der SPÖ-Verkehrssprecher nichts. Deutschland habe beispielsweise vergleichsweise eine geringere Unfallhäufigkeit und weniger Verkehrstote als Österreich, obwohl in Deutschland auf Autobahnen grundsätzlich keine Geschwindigkeitsbeschränkungen bestehen. "Wer also meint, 'Tempo 130' mit einer Toleranzgrenze von 10 Prozent sei wesentlich sicherer als 'Tempo 150' mit einer Toleranzgrenze von nur fünf Prozent und einem Bündel an Begleitmaßnahmen, liegt meiner Meinung nach falsch", so Eder. Der SPÖ-Verkehrssprecher gibt zudem zu Bedenken, dass aufgrund der modernen Technologie die Kraftfahrzeuge heute wesentlich sicherer und die Bremswege wesentlich kürzer sind als noch vor zehn oder 15 Jahren. (Schluss) se

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