Suntinger präsentiert Maßnahmen zum Erhalt der 10.500 Kärntner Bauernhöfe

Sockelförderung von 15.000 Euro für tierhaltende Betriebe unter Einrechnung bisheriger Förderungen - Am 5. November muss es Änderung an der Spitze der Landwirtschaftskammer geben

Klagenfurt (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landeshauptmann Jörg Haider hat heute der Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahl, Bürgermeister Peter Suntinger, seine Vorstellungen für den Erhalt der 10.500 Bauernhöfe in Kärnten präsentiert. "Wir müssen weg von einer Hektar- und GVE-Förderung, hin zu einer Sockelförderung für jeden bäuerlichen Betrieb. Nur so können wir den Arbeitsplatz Bauernhof dauerhaft erhalten", so Suntinger.

Konkret solle jeder tierhaltende Betrieb eine Sockelförderung von jährlich 15.000 Euro erhalten. In diesen Betrag würden die bisherigen Förderungen eingerechnet, sodass nur die Differenz zur Auszahlung käme. Für viehlose Betriebe solle es 50 Prozent dieser Sockelförderung geben. In den nächsten Wochen werde man die genauen Regelungen erarbeiten und dann das Kärntner Höfesicherungsgesetz präsentieren.

"Es kommen mir die Tränen, wenn ich bei meinen vielen Besuchen in den letzten Wochen die Bäuerinnen und Bauern heruntersterben sehe. Mit unserem Höfesicherungsgesetz wollen wir die 10.500 Kärntner Bauernhöfe erhalten. Wir stellen uns damit bewusst gegen die Politik des Bauernbundes, nach der alles immer größer werden muss, eine Politik, die nur die Agrarindustrie fördert und die kleinen Bauern im Stich lässt." Es könne nicht sein, dass 20 Prozent der Bauern 80 Prozent der Förderungen erhalten. "Es muss daher am 5. November eine Änderung an der Spitze der Landwirtschaftskammer geben, denn das ist die einzige Chance für uns Bauern", so der Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahl.

Abschließend dankte Suntinger Landeshauptmann Jörg Haider für seine bisherige Arbeit und sein offensives Eintreten für die Bauernschaft, etwa durch die Bereitstellung zusätzlicher Agrarmittel im Budget 2007.

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