Moser/Grüne zu Tempo 160: Gorbach setzt völlig falsche Prioritäten

Grüne kritisieren Wiederholung des Unsinnsversuchs statt Maßnahmenpaket gegen Raserei

Wien (OTS) - Heftige Kritik übt die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, an der Fortsetzung des unsinnigen Tempo 160-Versuchs auf der A10 in Kärnten. "Gorbach setzt völlig falsche Prioritäten. Statt endlich gegen die tödliche Raserei vorzugehen und nach den verheerenden Unfällen der letzten Tage den Blutzoll auf Österreichs Straßen zu senken, stärkt er durch die geplante Fortsetzung des Tempo 160-Tests die Rasermentalität", kritisiert Moser. Damit riskiere der Bundesminister weitere Tote und Verletzte und untergrabe die Verkehrssicherheitspolitik. "Verschiedenste ExpertInnen führen die häufig rücksichtslose Fahrweise und die zunehmenden Unfälle auf die durch Tempo 160 unterstützte Rasermentalität zurück. Statt Tempoversuchen müssen endlich konsequente Geschwindigkeitskontrollen, Aufnahme der Geschwindigkeitsdelikte ins Vormerksystem und einheitliche Strafen in Österreich durchgeführt werden", so Moser.

Gorbach trage mit seinem Tempowahn Mitschuld an den Verkehrstoten der letzten Tage, denn er unterstütze die Rasermentalität. Moser fordert die umgehende Vorlage der Auswertung des Tempo-Versuchs im Verkehrsausschuss. Die positive Darstellung des Ministers müsse überprüft werden. "Wenn die Bilanz des Testversuchs wirklich so positiv wäre, dann bedürfte es keiner Fortsetzung", so Moser, die auch bei der nächsten Parlamentssitzung Anträge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit einbringen wird.

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