VP-Hoch: Nein zu Autobahnring rund ums Arsenal

ÖVP-Nein im heutigen Planungsausschuss zur Flächenwidmung Arsenal

Wien (VP-Klub) - Den Planungen der SP-Stadtregierung, die Lebensqualität im und ums Arsenal mit einer 25m breiten Autostraße zu zerstören, erteilt LAbg. Alfred Hoch, Planungssprecher der ÖVP Wien, ein klares Nein. "Der Autobahnring vom Arsenal in den zehnten und elften Bezirk ist nicht notwendig und wäre durch die steigende Verkehrsbelastung für den dritten Bezirk untragbar", stellt Hoch klar und spricht sich klar gegen die geplante Flächenumwidmung aus. Die Wiener ÖVP werde, so Hoch, im heutigen Planungsausschuss gegen die Flächenwidmung Arsenal (Plandokument 7571) stimmen.

Nicht nur die Bewohner rund ums Arsenal fürchten jedoch um ihre Lebensqualität, sondern vor allem die vielen Kleingartenbesitzer, die im Falle einer Umsetzung keine frische Luft sondern Abgase einatmen und im schlimmsten Fall ihren Kleingarten für die Autobahn aufgeben müssten.

Hoch weist darauf hin, dass die Flächenumwidmung und der damit verbundene Autobahnbau als Vorbereitung für einen Gewerbepark im Arsenal dienen könnte. Die Zuständigen der SP-Stadtregierung hüllen sich hier bis dato in Schweigen. "Wir begrüßen einen Gewerbepark, der Arbeitsplätze in den Bezirk bringt, die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer darf aber nicht darunter leiden. Eine zusätzliche Umweltbelastung ist für diese Region untragbar, zumal das Megaprojekt Zentralbahnhof mit einem Gewerbegebiet einen Steinwurf weiter ansteht", so der VP-Planungssprecher.

Im dritten Bezirk stimmten jedoch nicht nur die SPÖ und die FPÖ, sondern auch die Grünen für den Bau der Autobahnstraße, was für Hoch unverständlich ist. "Die Lebensqualität der ganzen Gegend ist gefährdet. Der Bau ist keinesfalls notwendig, sondern ein weiterer Schildbürgerstreich der SP-Stadtregierung - und dem treten wir, anscheinend als einzige Partei, vehement entgegen", schließt Hoch.

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