Landwirtschaft: SPÖ spricht sich für soziale Ausgewogenheit bei Förderungen aus

Besondere Umweltleistungen fördern - Wettbewerbsnachteile der Bergbauernbetriebe ausgleichen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die soziale Ausgewogenheit des Einsatzes öffentlicher Mittel sei eines der zentralen Anliegen der SPÖ-Bauern, sagte heute, Dienstag, der Spitzenkandidat der SPÖ-Bauern für die Landwirtschaftskammerwahl 2006, Hans Thaler. Nur wenn dies gewährleistet sei, könne auch längerfristig eine ökologische Nachhaltigkeit garantiert werden, so Thaler, der sich dafür aussprach, dass das Agrarsystem von der Fläche und der Tierstückzahl als alleinige Basis für die Höhe von Förderungen wegbewegt werden müsse, hin zu einer Förderpolitik, die sich am notwendigen Arbeitseinsatz orientiert.

Während für kleine und mittlere Betriebe die für die Gesellschaft erbrachten Leistungen durch die Förderungen nur sehr ungenügend abgedeckt würden und daher in Zukunft gefährdet seien, würde die Agrarindustrie Millionen an Förderungen kassieren, kritisierte der Landwirtschaftssprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Hans-Peter Schlagholz. Nicht der Besitz von Hektaren sei eine Leistung, sondern der sinnvolle Einsatz von Arbeitskraft für ein Ziel. Und eine förderbare ökologische Leistung sei jener Einsatz von Arbeitskraft, der zur ökologischen und tiergerechten Bewirtschaftung eines Betriebes notwendig ist, so Schlagholz.

Kurz- bis mittelfristig werde es in der Agrarpolitik darum gehen, die Förderungen nach sozialen, ökologischen und regionalen Gesichtspunkten umzugestalten, betonte Schlagholz. Dies bedeute unter anderem, besondere Umweltleistungen zu fördern oder die Wettbewerbsnachteile der Bergbauernbetriebe gezielt auszugleichen, führte der SP-Landwirtschaftssprecher aus.

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